Ein unerfreuliches Ende nahm die Triathlon-Europameisterschaft über die Sprintdistanz für die beiden Wittener Bundesligastarterinnen Annabel Knoll und Anja Knapp (SG Triathlon Witten). Beide waren mit ganz anderen Ansprüchen ins niederländische Weert gereist - am Ende aber sprangen nur die Positionen 32 und 34 heraus.

Schlimmer noch: Für die ehemalige deutsche Sprintmeisterin Anja Knapp (30) endete der Wettbewerb im Zelt bei der medizinischen Versorgung. „Irgendetwas stimmt mit meinem Körper nicht. Seit dem Höhentrainingslager habe ich Probleme“, so das Fazit der Nationalkader-Triathletin aus dem baden-württembergischen Dettingen. In 1:52,18 Stunden hatte sie den Wettkampf in Weert hinter sich gebracht, wies am Ende rund sechseinhalb Minuten Rückstand auf die neue Europameisterin Beth Potter (Großbritannien; 1:45,44 std.) auf, die sich vor Sandra Dodet (Frankreich) und Claire Michel (Belgien) den Titel holte.

osi