Rudern

21. Ruhr Sprint stellt die Wittener vor eine Herausforderung

Die Wittener Ruderer freuen sich auf ihren Wettkampf direkt vor der Haustür.

Die Wittener Ruderer freuen sich auf ihren Wettkampf direkt vor der Haustür.

Foto: Barbara Zabka

Witten.  Der traditionsreiche Ruhr Sprint geht am Wochenende über die Bühne. Die Verantwortlichen des RC Witten kämpfen gegen die Sommerferien.

Die Sommerferien machen es dem Ruder-Club Witten in diesem Jahr nicht leicht, ein volles Teilnehmerfeld für den 21. Ruhrsprint zu generieren. Nichtsdestotrotz dürfen sich die Zuschauer auf packende Rennen über die 500 Meter-Distanz auf der Ruhr freuen.

„Wie immer haben wir einen großen Zulauf aus ganz Nordrhein-Westfalen“, sagt Kinder-Trainer Uwe von Diecken. Und ergänzt nicht ganz ohne Stolz: „Eine Teilnehmerin kommt sogar aus Leipzig.“

Natürlich sei der Termin unglücklich, vor allem, da am Samstag auch die Ruder-Bundesliga ihren Renntag in Minden ausrichtet. Vielleicht auch deshalb wird das Achter-Rennen auf der Ruhr am Sonntag wohl nicht stattfinden. Außer dem Wittener Achter hat bisher kein Boot gemeldet.

Zahlreiche Wittener am Start

„Wir hatten als Veranstalter leider keine Wahl bei dem Termin. Im kommenden Jahr wollen wir den Cup aber wieder nach den Ferien ausrichten“, sagt von Diecken. Zahlreiche Lokalmatadoren sind aber am Start.

So schicken die Wittener insgesamt 25 Ruderer von den Kindern bis zu den Masters auf das Wasser, in 82 der 136 Rennen wird ein heimischer Ruderer mit von der Partie sein.

Die wohl besten Chancen haben Levin Remscheid und Henning Maßen, die bei der deutschen Jugendmeisterschaft im Doppel-Zweier der B-Junioren das Finale nur knapp verpasst haben. „Sie werden mit Sicherheit ein gutes Rennen abliefern“, ist Uwe von Diecken überzeugt, dass das Duo den Heimvorteil ausnutzt.

Um 12 Uhr fällt der Startschuss

Probleme, die Boote voll zu besetzen, haben die Wittener vor allem in den Kinderklassen. „Sehr viele sind schon im Urlaub. Deshalb mussten wir die Boote neu zusammensetzen und etwas improvisieren“, erklärt von Diecken. Dennoch werden sich alle Athleten voll reinhängen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Die ersten Rennen beginnen übrigens am heutigen Samstag um zwölf Uhr, der letzte Startschuss fällt gegen 17 Uhr. Am Sonntag beginnen die Rennen bereits um neun Uhr, gegen 15.30 Uhr werden die letzten Boote die Ziellinie überqueren. Allerdings sind das wohl keine Achter.

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