Leichtathletik

Trio der Velberter SG startet stark in die Stadionsaison

Strahlendes Trio der Velberter SG: Die Mehrkämpferinnen Stina Goldau, Clara vom Hove und  Fanny Pettau  (v.li.) legten ein gutes Wettkampf-Debüt 2017 auf der Tartanbahn hin.

Strahlendes Trio der Velberter SG: Die Mehrkämpferinnen Stina Goldau, Clara vom Hove und Fanny Pettau (v.li.) legten ein gutes Wettkampf-Debüt 2017 auf der Tartanbahn hin.

Foto: VSG

Velbert.   Bei der gemeinsamen Mehrkampf-Meisterschaft der Leichtathletik-Kreises wartet die Velberter SG mit starken Leistungen und Platzierungen auf

Das harte Wintertraining hat sich ausgezahlt. Die Leichtathletinnen der Velberter SG sind stark in die Stadion-Saison gestartet. Erster Wettkampf auf der Tartanbahn war die gemeinsame Meisterschaft der Kreise Bergisches Land, Essen und Düsseldorf- Neuss im Mehrkampf.

Fanny Cäcilia Pettau, Altersklasse U16, Clara vom Hove, Altersklasse U18 und Stina Goldau, Altersklasse U20 starteten mit unterschiedlichen Zielen: So wollte Fanny Pettau ihre Form für die Landesmeisterschaft im Fünfkampf Mitte Mai in einem klassischen Vierkampf testen. Mit einer persönlichen Bestleistung im Hochsprung von 1,36 Metern und soliden Leistungen über die 100 Meter, im Weitsprung und im Kugelstoßen, wo sie erneut die Acht-Meter-Marke übertraf, lief es vielversprechend.

Clara vom Hove begann ihren Vierkampf in der neuen Altersklasse U18 mit dem 100-Meter-Hürdenlauf. Erstmals galt es, zehn Hürden zu überwinden und die Norm für die Landesmeisterschaften auf der Kurzhürdenstrecke in Angriff zu nehmen. Nach verhaltenem Start überlief sie neun der zehn Hürden im Dreierrhythmus und musste lediglich an der letzten Hürde durch den Viererrhythmus etwas Tempo herausnehmen.

Beherzter Endspurt bringt die Landesnorm

Nach einem beherzten Endspurt ins Ziel stoppte die Uhr bei 16,56 Sekunden und die A-Norm für die Landesmeisterschaften Mitte Juni in Wesel war abgehakt – erstes Saisonziel erreicht

Im 100-Meter-Sprint glückte der Start deutlich besser und die Zeitmessung zeigte eine neue persönliche Bestzeit von 13,65 Sekunden an. Da bedeutete eine Steigerung von satten fünf Zehntelsekunden gegenüber dem Vorjahr.

Als Dritte ging Stina Goldau in die Startblöcke für ihren Mehrkampf, den Siebenkampf. In der ersten Disziplin, dem 100-Meter-Hürdenlauf musste sie durch einen Rhythmuswechsel wertvolle Zeit zwischen den Hürden liegen lassen. Umso besser klappte es im Hochsprung. Hier spielte Stina Goldau ihre Sprungstärke aus und schaffte eine neue Bestleistung von 1,64 Metern, gleichbedeutend mit Erfüllung der A-Norm für die Landesmeisterschaften Mitte Juni.

Mehrere persönliche Bestleitungen

Auch die nächste Höhe von 1,67 Metern riss Stina Goldau nur knapp. Hier ist noch einiges drin. Ähnlich erfolgreich ging es im Kugelstoßen weiter: Die VSG-Athletin übertraf mit 9,30 Metern erstmals die Neun-Meter-Marke.

Der 200-Meter-Lauf mit neuer persönlicher Bestzeit von 26,95 Sekunden bildete den Abschluss des ersten Wettkampftags im Siebenkampf für die Velberterin.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Weitsprung weiter. Mit einer guten Weite von 5,18 Metern, nur neun Zentimeter von ihrer Bestmarke entfernt, konnte sie an die guten Leistungen des Vortages anknüpfen.

Lediglich im Speerwurf, eigentlich eine Paradedisziplin von Stina, verwehte der Wind bessere Weiten. Im abschließenden 800-Meter-Lauf sicherte sich Stina Goldau als Dritte einen Platz auf dem Siegerpodest und konnte nebenbei Ihre Bestleistung im Siebenkampf aus dem Vorjahr um fast 300 Punkte auf 4145 Punkte steigern.

Nächster Mehrkampfhöhepunkt sind die NRW-Meisterschaften Ende Mai in Bad Oeynhausen. Dort ist noch eine weitere Steigerung der Bestleistung drin, ist sich Trainer Ulrich Weise sicher.

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