Motorsport

Nürburgring: Defekte bremsen Felix Günther aus

Trotz der langen Renndistanz bekamen die Zuschauer auf dem Nürburgring immer wieder packende Zweikämpfe auf der Strecke zu sehen. 

Foto: Günther

Trotz der langen Renndistanz bekamen die Zuschauer auf dem Nürburgring immer wieder packende Zweikämpfe auf der Strecke zu sehen.  Foto: Günther

Nürburg.   Velberter Rennfahrer landet mit seinem Team beim 24-Stunden-Rennen auf dem fünften Platz der BMW M235i Klasse. Hitze setzte der Technik zu.

Mit einem fünften Platz im Gepäck kehrte Felix Günther nach 24 schweißtreibenden Stunden auf dem Nürburgring in seine Heimat zurück. Der Velberter Rennfahrer wurde bei seinem dritten Auftritt auf der Traditionsstrecke allerdings von technischen Defekten ausgebremst.

Zusammen mit seinen Teamkollegen Heiko Eichenberg und Guido Wirtz vom Team Securtal Sorg Rennsport hatte Günther bereits in der VLN Langstreckenmeisterschaft sein Können unter Beweis gestellt. Doch schon im Qualifying zeigte sich, dass die BMW M235i Klasse eine der härtesten Gruppen im Rennen sein würde. Das Trio ging von Startplatz vier in die Materialschlacht. „Es wäre sicherlich noch weiter nach vorne gegangen, aber das Risiko eines Unfalls steigt mit jeder Runde. Bei einer solchen Renndistanz ist die Startposition sowieso eher zweitrangig“, kommentierte Felix Günther.

Am Samstag um 15.30 Uhr startete schließlich die 45. Auflage des Eifelklassikers mit vollen Tribünen und zahlreichen campenden Zuschauern am Streckenrand. Bereits nach einer halben Stunde wurde das Team um Felix Günther ausgebremst. Ein gerissener Keilriemen kostete dem Team wertvolle Minuten. Auf dem letzten Platz liegend übernahm Günther das Steuer und erkämpfte einen Teil der verlorenen Zeit zurück.

Hitzeschlacht auf der Nordschleife

65 Grad im Cockpit stellten die Konzentration der Fahrer auf eine brutale Bewährungsprobe. In der Nacht häuften sich daher auch die Unfälle auf der Strecke. Die Hitze machte auch dem Motor des Sorg- BMW zu schaffen: die Benzininjektionsdüse für die Spritzzufuhr schmolz und führte zu einem massiven Leistungsverlust. Erneut verstrichen wertvolle Minuten, bis Felix Günther in der Dunkelheit die schnellste Nachtrennrunde fuhr und so die Lücke zur Spitze verringerte. Weitere Fehlzündungen im Motor und Regenschauer gegen Rennende bedeuteten nach 126 Runden Platz fünf in der BMW M235i Klasse.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Zehn Stunden am Steuer haben bei der Hitze viel Kraft gekostet. Der fünfte Platz nach zwei Stunden Reparaturzeit geht in Ordnung. Beim nächsten VLN Langstreckenrennen Ende Juni greifen wir wieder an“, zog Günther ein positives Fazit.

<<< RTL NITRO ÜBERTRUG 26 STUNDEN LIVE

Die 24 Stunden auf dem Nürburgring wurden erneut in voller Länge im Free-TV übertragen. RTL Nitro stellte mit einer Sendezeit von 26 Stunden und 20 Minuten einen neuen Weltrekord für die längste Live-Übertragung auf.

Am Sonntag fuhr RTL Nitro einen Marktanteil von drei Prozent ein, in der Kernzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sogar von 3,7 Prozent. Der durchschnittliche Marktanteil lag bei zwei Prozent (210.000 Zuschauer).

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