„Ich dachte erst, das wird eh nix.“ André Laukmann muss etwas lachen, als er erzählt, wie es dazu kam, dass er sich Ende März im Fernsehen mit drei Prominenten auf der Kegelbahn wiederfand. Das Profi-Kegel-Ass vom SK Heiligenhaus hatte vor einiger Zeit die RTL-Show „Drei gegen Einen“ gesehen und gedacht: „Da kann ich mich bewerben!“

„In den Werbepausen stand unten eingeblendet: ‚Sie können etwas gut? Dann melden Sie sich.‘ Und da hab ich mir mein Handy geschnappt.“ Denn der 38-Jährige kann etwas sehr gut: Er ist 20-facher Kegelweltmeister und mit dem SK Heiligenhaus / den Heljens Red Lions mehrfacher Deutscher Meister. Und obwohl er erst dachte, dass „das nix wird“: Vier Tage später riefen die Mitarbeiter der Show an und wollten mehr über ihn wissen.

Knappes Duell: Heiligenhauser Profi-Kegler besiegt RTL-Promiteam

Bei „Drei gegen Einen“ tritt das Promiteam – bestehend aus den Entertainern Jens „Knossi“ Knossalla, Elton und Fernsehkoch Tim Mälzer – in vielen Minispielen gegen jeweils einen Kandidaten an, der oder die halt etwas besonders gut kann. So berichtete Laukmann der Redaktion der Show, dass er schon seit Kindesbeinen an kegelt, sein Vater einen Kegelbahnservice als Unternehmen aufgebaut hat, in dem er jetzt arbeitet. Und vor allem von seinen Erfolgen im Sportkelgen. Die Mitarbeiter waren angetan. „Dann haben wir uns nochmal auf unserer Kegelbahn in Heiligenhaus getroffen, um zu testen, was genau wir in der Show spielen können.“

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Die Wahl fiel auf „Hohe Hausnummer“. Dabei hat jeder Kegler eigentlich drei Würfe und muss die Zahl der jeweils umgeworfenen Pins taktisch klug auf eine Position setzen. Die höhere Zahl, die am Ende dabei rauskommt, gewinnt. Knossi, Elton und Mälzer hatten als Laien aber jeder drei Würfe, als Team also insgesamt neun. Profi Laukmann schlug sie dennoch. „Aber es war knapp. Hätte Elton am Ende zwei Pins mehr umgeworfen, wäre es zu einem Stechen gekommen.“

Kegelprofi fand Tim Mälzers Technik am besten

Gar nicht so schlecht für drei Amateure. Wer von ihnen war für das geschulte Auge des Kegelprofis denn der Beste? „Tim Mälzer war der Beste. Der hatte die beste Technik, ist immer auf der Bahn geblieben. Alle anderen haben aber auch schon mal gekegelt und wussten, wo sie die Kugel aufsetzen müssen. Hat dann nur nicht so ganz funktioniert.“

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Mehr als der sportliche Ehrgeiz habe für André Laukmann aber die Erfahrung in so einer großen Fernsehshow, am Samstagabend zur PrimeZime, mitzumachen im Vordergrund gestanden. „Was ich auf jeden Fall noch sagen muss: Alle Mitarbeiter haben mich super betreut. Die zwei Tage Dreh waren sehr familiär. Und die drei Promis waren super nett, nicht so wie sie vielleicht mal im TV rüberkommen. Sie haben das Kegeln auch nicht als Kneipensport ins Lächerliche gezogen, sondern waren echt interessiert daran.“