TVD Velbert besiegt den Mülheimer FC 97 mit 3:0: nur ein kurzes Zucken oder neue Hoffnung im Abstiegskampf?

Völlig verdient, auch in der Höhe, besiegte der TVD Velbert den Mülheimer FC mit 3:0 und zog damit die Ruhrstädter noch tiefer in den Abstiegsstrudel und verringerte den eigenen Rückstand zum rettenden Ufer auf sieben Punkte.

TVD Velbert belohnt sich mit drei Toren

„In den letzten beiden Heimspielen haben wir gute Leistungen geboten, waren dabei nur bedingt erfolgreich. Diesmal wollten wir uns auch belohnen und das ist uns gelungen“, stellte TVD-Trainer Hakan Yalcinkaya zufrieden fest.

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Von Beginn an war seine Mannschaft dominant, hatte mehr Spielanteile und die deutlich besseren Chancen. Nach einem schönen Spielzug vollendete Kapitän Kaan Terzi nach 22 Minuten zum 1:0 Halbzeitstand, nach einer guten Stunde erhöhte Joshua Kapenda per Kopfball aus kurzer Distanz zum 2:0 und den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand setzte der kurz zuvor eingewechselt Joshua Yeboah.

TVD Velbert muss in den kommenden drei Spielen nachlegen

Es war eine Partie auf keinem guten Niveau, beide Teams konnten wenig spielerische Akzente setzen. „Wir wussten, dass Mülheim viele lange Bälle auf ihren Stürmer Oben Robert Molango spielen würde und darauf waren wir gut eingestellt. Wir haben dann auch viele lange Bälle auf Joshua Kapenda geschlagen, um deren erste Pressinglinie zu überspielen“, erläuterte Yalcinkaya.

TVD Velbert - SpVg Schonnebeck
Velberts Trainer Hakan Yalcinkaya schöpft nach dem Sieg gegen den Mülheimer FC 97 neuen Mut.© FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann

So war es letztlich eine sehr zerfahrene Partie, aber das war dem Coach der Dalbecksbäumer am Ende völlig egal. „Die Begegnung hatte sicherlich keine gute Qualität. Wir waren diesmal in der für uns ungewohnten Rolle, dass wir das Spiel machen mussten, damit haben wir uns schwergetan. Aber es ging diesmal in erster Linie darum, dass wir die drei Punkte holen“, betonte Yalcinkaya.

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„Dieser Sieg ist nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch für die Köpfe der Spieler“, stellt er klar. „Es war zwar nur ein kleines Ausrufezeichen, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt“, resümierte der TVD-Trainer. Für ihn war es kein kurzes Zucken im Abstiegskampf, sondern er bezieht aus dem Sieg neue Hoffnung. „Wir müssen nur die Leistung auch in den nächsten Spielen bestätigen. Aus den kommenden drei Spielen in Büderich, gegen Niederwenigern und gegen Baumberg müssen wir mindestens vier, besser noch sechs Punkte holen, um dran zu bleiben“, lautet seine Rechnung.

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