„Das war ein Sieg ohne Glanz und Gloria“, resümierte Manolo Dente, sportlicher Leiter des SC Buschhausen 1912, einigermaßen emotionslos. Dabei hatten die Schwarz-Gelben gerade das Kreisliga A-Derby gegen Schlusslicht Turnerbund Oberhausen standesgemäß mit 9:1 (2:1) für sich entscheiden können. „Aber ganz ehrlich: Gerade die erste Halbzeit war unterirdisch“, gab Dente zu. „Da hat es der TBO auch richtig gut gemacht“, lobte er auch den Gegner.

Das sah Daniel Coers genauso. Der Trainer des Tabellenletzten fand: „Nach dem Anschlusstreffer durch Eric Borisav habe ich echt gedacht, hier könnte was gehen. Die Buschhausener haben sich sogar angeschrien. Das ist ja ein Kompliment für uns.“ Die Hoffnung währte allerdings nur bis zur 47. Minute, als die 12er auf 3:1 erhöhten. „Danach sind bei uns alle Dämme gebrochen. Das habe ich in dieser Form noch nicht erlebt“, so Coers. „Daher muss man auch leider sagen, dass das Ergebnis auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht. Buschhausen hat jeden unserer zahlreichen individuellen Fehler bestraft.“

Buschhausens Pascal Wickert erzielt gegen den TBO einen Dreierpack

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Pascal Wickert (3), Josuna Agougno, Alessandro Murtinu, Paul Kon, Nat Aboagye und Nico Lambertz waren zur Stelle und schossen die Schwarz-Gelben zum Kantersieg. „Ja, nach der Pause waren wir schon deutlich verbessert. Aber wirklich prickelnd war das dennoch nicht“, wollte Dente trotz des hohen Ergebnisses keine Lobeshymnen anstimmen.

Coers hakte die Partie schnell ab, denn für die Turnerbündler beginnen nun die Wochen der Wahrheit, in denen sie zwingend punkten müssen, um den Anschluss zu halten: „Heute tut es vielleicht noch weh. Aber morgen gilt es für uns. Und dann darf es keine Ausreden mehr geben.“