Mit zwei deutlichen Niederlagen geht das Borussia-Wochenende für den Kleeblatt-Nachwuchs zu Ende. Die U19 unterlag Borussia Dortmund am Ende mit 6:2 (0:1), die U 17 mit 7:1 (3:0) Borussia Mönchengladbach. „Wir hatten genug Möglichkeiten, haben es aber zu kompliziert gemacht. Als Dortmund dann in den Flow kommt, wird es schwer“, weiß Ken Asaeda. Die Führung der A-Junioren durch Can Pasek (37.) war verdient und überfällig. Roosevelt Tambetabi hatte mit tollem Pass in die Schnittstelle Pasek auf die Reise geschickt, der trocken abschloss. Und obwohl der BVB im zweiten Abschnitt gleich vierfach wechselte und dabei unter anderem Bjarki Gardarsson und Luke Fahrenhorst nachlegen konnte, gehörten die ersten Möglichkeiten den Gästen. Erst klärte der BVB gleich doppelt auf der Linie, dann versuchte es Damilola Olupona selbst, statt Pasek einzusetzen.
Stattdessen nutzten die Gastgeber ihre erste Möglichkeit durch Justin Hoy zum Ausgleich (56.). Per Doppelschlag drehten Ahmad Najdi und Niclas Goldberg (64./66.) das Spiel per Doppelschlag. „Dann wird’s auch schwer, weil wir eine intensive erste Halbzeit hatten“, ordnet Asaeda ein. Doppelt Gardarsson und erneut Goldberg machten das halbe Dutzend voll, Ali Alicans Treffer in der 90. Minute war nur noch Ergebniskosmetik. Schnapper Thomas Hinterkeuser verhinderte eine höhere Niederlage. „Wir haben gegen eine Topmannschaft viele Chancen herausgespielt und das müssen wir mitnehmen, auch wenn es wehtut. Das stimmt mich auf jeden Fall positiv“, so Asaeda.
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Auch Dennis Czayka sah bei der 1:7 (0:3)-Niederlage auch positive Aspekte. „Wir hatten unsere Ballbesitzzeiten und nach den relativ frühen drei Toren eine gute Phase bis zur Halbzeit, wo wir es vernünftig machen“, so der Linienchef. Joel Uwakhonye, Maxim Lagos und Aldrin Asani hatten da allerdings eben schon genetzt.
„Im Endeffekt ist es eine Summe aus brutaler individueller Qualität des Gegners und zu vielen individuellen Fehlern unsererseits“, fasst Czayka zusammen. Ozan Sulaksu legte nach dem Seitenwechsel nach, Eltion Merovci verkürzte nach einem Ballgewinn im Strafraum zum 1:4. „Am Ende fehlte mir die taktische Disziplin, aber wir machen einen Haken dahinter. Gladbach ist ein Top-10-Team in Deutschland.“ Erneut Lagos, Ivan Caleta und Salih Canim schraubten das Ergebnis in die Höhe.



