In einem bisher ziemlich zerrütteten Spielplan in den DFB‑Nachwuchsligen spielen an diesem Sonntag sowohl die U19 als auch die U17 des SC Rot Weiß Oberhausen am Sonntag um 11 Uhr. Während die U17 zum Rückrundenstart Fortuna Düsseldorf am Nachwuchszentrum empfängt, fährt die U19 zeitgleich zum letzten Spiel der Hinserie zum Derby beim MSV Duisburg.
U17 möchte Fortuna Düsseldorf „in die Suppe spucken“
„Uns hat die Pause gut getan“, ist sich U17‑Coach Dennis Czayka sicher. „Das war zuletzt intensiv und die Sommerpause für viele auch sehr kurz. Der Break hat uns gutgetan.“ Verletzt fehlt nämlich nur Tristen Bartsch, der sich im Testspiel gegen Meppen den Mittelfuß gebrochen hat und damit noch einige Monate fehlen wird. Efe Ömür und Fidele Poba waren die Woche auf Klassenfahrt und sind deshalb für dieses Spiel ebenfalls etwas außen vor, wohingegen Louis Schulte wieder im Training ist und im Test gegen Wuppertal auch bereits zum Einsatz kam.
Dazu kommt das gute Gefühl nach zuletzt erfolgreichen Heimspielen. „Wir wollen Düsseldorf möglichst in die Suppe spucken“, grinst Czayka. Die Fortuna spielt noch um den Aufstieg in die Meisterrunde und da bietet es sich an, als „Spielverderber“ in Erscheinung zu treten. „Wir wollen aber auf uns schauen, ein gutes Spiel machen, unbequem sein und mit guter Tagesform kann man dann auch was holen“, ist er sicher.
U19 hofft, dass der Knoten platzt
Das will auch endlich die Mannschaft von Ken Asaeda. Punktlos hat sich die U19 in den ersten fünf Spielen der Saison insgesamt unter Wert verkauft, auch wenn ein gewisser Bedarf an mehr Stabilität und Entschlossenheit in den beiden entscheidenden Dritteln des Spielfeldes immer noch dringend von Nöten ist. Was dabei positiv auffällt: Über mangelnde Bereitschaft musste sich der Linienchef in diesem Jahr noch nicht beschweren, sodass der berühmte Knoten, in dem Moment, wo er endlich platzt, vieles vereinfachen würde.
Einfach wird derweil das Auswärtsspiel beim MSV ganz sicher nicht. Bis auf Berdan Suri und Nico Pinto sind soweit alle Jungs einsatzbereit. Ein kleines Fragezeichen ist noch bei Kapitän Jakob Brune mit einer Handverletzung und auch Marek Große Wilde konnte nicht uneingeschränkt trainieren. „Der MSV ist eine gute Mannschaft und nicht umsonst Zweiter“, weiß Asaeda. „Wir wollen was Zählbares holen“, hängt er die eigenen Ansprüche allerdings trotzdem nicht nach unten.


