Drei Spiele, zwei Tore, eine Vorlage. Die Rückkehr von Denis Donkor zu Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hätte kaum besser laufen können, oder? „So ein bisschen habe ich mir das vorgestellt“, berichtet der 23-jährige Flügelflitzer mit einem Lächeln im Gespräch mit dieser Redaktion. „Natürlich freue ich mich darüber. Aber noch mehr freue ich mich, dass wir die englische Woche mit neun Punkten abschließen konnten. Das ist das Wichtigste.“
4:0 gegen Bergisch Gladbach, 4:1 gegen Westfalia Rhynern und jetzt zuletzt ein 3:0-Erfolg beim VfB Hilden. Gegen die drei Aufsteiger sicherten sich die Kleeblätter die perfekte Punkteausbeute und rückten damit in der Tabelle hinter Spitzenreiter FC Gütersloh auf den zweiten Tabellenplatz vor. Gegen Hilden hatte Donkor dabei sein Startelfdebüt gefeiert, wobei sich dieses bereits zum Ende der vergangenen Trainingswoche abgezeichnet hatte, wie Sebastian Gunkel berichtete. „Für uns war es wichtig und das freut mich auch persönlich sehr, dass Denis hier möglichst schnell ankommt. Er kennt das natürlich hier und viele Spieler, aber trotzdem war das letzte Jahr sicherlich nicht so einfach für ihn“, so der RWO-Trainer. „Das ist ein Spieler, der bei uns gelernt hat, selbstbewusst aufzutreten. Da wollen wir ihn schnellstmöglich wieder hinbekommen. Und die Erfolgserlebnisse helfen dabei natürlich. Dementsprechend sind wir da auf einem guten Weg.“
RWO-Rückkehrer Denis Donkor: „Das gibt uns auch ein gutes Gefühl“
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Dabei wusste auch Donkor, dass sein Team in Hilden den Sack eigentlich schon hätte deutlich früher zu machen müssen, nach dem man bereits zur Pause mit 2:0 vorne lag. Doch zum Start der zweiten 45 Minuten ließen die Gäste einige gute Gelegenheiten ungenutzt und mussten somit bis in die Schlussphase warten, ehe Kerem Yalcin für die endgültige Entscheidung sorgte. „Wir waren nicht besorgt oder so. Gegen Rhynern hatten wir auch eine Phase, wo wir Mitte der zweiten Halbzeit ein bisschen die Kontrolle verloren und sogar noch das Gegentor bekommen haben. Auf der anderen Seite wissen wir auch, dass wir offensiv immer die Qualitäten haben, um ein Tor nachlegen zu können.“
Zusammen mit dem 4:0-Sieg in der ersten Runde des Niederrheinpokals gegen Landesligist FC Kray erzielten die Oberhausener in den vergangenen vier Pflichtspielen 15 Treffer. Und das von sieben verschiedenen Torschützen. „Das ist erstmal sehr gut und für den Gegner schwer zu berechnen, wie sie uns da verteidigen können. Gegen Rhynern haben wir drei Standard-Tore gemacht, jetzt gegen Hilden drei Treffer aus dem Spiel heraus“, berichtet Donkor. „Das gibt uns auch ein gutes Gefühl, weil wir aus vielen verschiedenen Möglichkeiten Tore erzielen können.“



