Vier Spiele sind noch zu spielen, zwölf Punkte zu vergeben. Die Arminia aus Lirich steht in ihrem zweiten Jahr in der Fußball-Bezirksliga mit dem Rücken zur Wand. Vier Punkte Rückstand sind es für den Tabellendrittletzten bis auf den Relegationsplatz, sieben bis zum ersten Nichtabstiegsplatz. „Uns helfen fast nur noch Siege“, weiß Trainer Jens Szopinski. Am 31. Spieltag gastieren die Rot-Weißen bei dem abgeschlagenen Schlusslicht Blau-Gelb Überruhr (So, 15.30 Uhr). Da werden Erinnerungen wach.

Gegen die Liricher feierte Überruhr nämlich seinen bisher einzigen Saisonsieg – Mitte November vergangenen Jahres. Mit 1:0 gewannen die Blau-Gelben damals im Liricher Käfig. „Das sollte Warnung genug sein, dass wir die einzige Mannschaft bislang sind, die gegen Überruhr verloren hat“, sagt Szopinski. Vor dem Rückspiel erwartet er deshalb volle Konzentration und vollen Fokus. „Wir müssen mit der entsprechenden Leidenschaft das Spiel angehen“, fordert „Schuppi“.

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Der 49-Jährige weiß natürlich, dass seiner Mannschaft nur noch eine Siegesserie hilft. Aber: „Es bringt jetzt auch nichts schon auf die übernächsten Gegner zu schauen. Wir gucken von Spiel zu Spiel und erst einmal zählt nur Überruhr.“ Immerhin: Die Arminia fährt mit voller Kapelle nach Essen.

Die weiteren Bezirksliga-Partien in der Gruppe 6 am Sonntag: Fatihspor Essen – Sterkrade 06/07 (15 Uhr), SF Königshardt – SV Burgaltendorf (15.15 Uhr). Gruppe 5: SC 20 – Rhenania Hamborn (15.15 Uhr), VfL Repelen – SuS 21 (15.30 Uhr).