In der Handball-Verbandsliga der Männer hat sich auch am drittletzten Spieltag an der Tabellenspitze nichts geändert. Der SC Rot-Weiß Oberhausen bleibt nach einem ungefährdeten 34:22 (20:12)-Heimsieg über den TV Issum in der Pole Position. Der Turnerbund Oberhausen musste sich dagegen auswärts beim TV Schwafheim schon mächtig strecken, um mit zwei Punkten wieder nach Hause fahren zu können. Die Mannschaft von TBO-Coach Max Barentzen setzte sich in Moers denkbar knapp mit 33:32 (15:17) durch und hält den Druck auf die punktgleichen Kleeblätter damit weiter aufrecht.

Die Rot-Weißen wurden am Samstag in der heimischen Willy-Jürissen-Halle vom Tabellensiebten nicht wirklich gefordert. RWO ging die Partie mit der gebotenen Seriosität an und hatte von Beginn an alles im Griff. Das 14:6 nach knapp 20 Minuten war gleichbedeutend mit der Vorentscheidung. Trainer Lars Jankowski ließ seine Schützlinge in den unterschiedlichsten Konstellationen ran. Ein Leistungsabfall war dadurch nicht erkennbar. Alle Feldspieler konnten sich diesmal in die Torschützenliste eintragen. „Das war unserseits eine reife und geschlossene Vorstellung. Die Jungs waren sehr souverän unterwegs“, fand Jankowski anschließend Gefallen am Pflichtsieg.

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RWO: Grzesinski, Savonis, A. Schneider; Krecker (2), Krings (4), P. Janduda (6), D. Janus (3), J. Drathen (5), Woyt (1), Hanenberg (2), Handschke (5/5), R. Werner (2), Bühne (2), D. Kerger (1), Drathen (1).

TBO-Trainer Max Barentzen: „Das war Werbung für den Handballsport“

„Das war Werbung für den Handballsport. Die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen“, hatte es Barentzen die Vollgas-Veranstaltung beider Teams angetan. „Schwafheim hat uns das Leben extrem schwer gemacht. Sie hatten uns lange am Schlafittchen“, schob der TBO-Linienchef nach.

Der Tabellensechste stellte die Oberhausener mit ihrer offensiven 4:2-Deckung ordentlich vor Probleme. Die Gäste fanden dagegen selten gute Lösungen. Dafür zeigte sich die Barentzen-Sieben in der Defensive trotz der am Ende 32 Gegentreffer wesentlich stabiler als zuletzt. Torhüter Christoph Klinger und Phillipp Buschhorn verdienten sich Bestnoten. Fabian Bister setzt quasi mit dem Abpfiff den Schlusspunkt zum Auswärtssieg. „Am Ende ziehen wir das Ding meiner Meinung nach schon auch verdient. Die Jungs haben eine wahnsinnige Mentalität. Da kann ich nur abermals anerkennend den Hut vorziehen“, schloss ein stolzer Barentzen.

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TBO: Chr. Klinger; F. Lauer (1), Knapinski, Buschhorn (9), Berkenfeld, Thiedig, Cubi, Pendzich (3), Grieger (2), Krämer, Seb. Barentzen (3), Bister (3), Brockmann (12/4), Potschka.