Als Vorbereitung auf die kommenden Triathlonveranstaltungen startete eine kleine Mannschaft des OTV Endurance Teams beim Swim & Run Cologne in Köln. Bei sonnigem Wetter fuhren Peter Borin, Sot Lou, Atta Laskowski, Christopher Goldau, Markus Althoff und Sabine Dietrich zur WM-Regattabahn am Fühlinger See in Köln.
Das Wasser hatte eine Temperatur von 18 Grad und die meisten Teilnehmer schwammen im Neoprenanzug. Die Strecke ist auf der Regattabahn sehr gut zu schwimmen, da sich die Sportler an einer Leine unter Wasser orientieren können. Christopher Goldau feierte seine Premiere auf der zwei Kilometer langen Schwimmstrecke in der M 20 in 48:38 als Zweiter M20 und Gesamtneunter. Er ärgerte sich im Nachhinein, dass die Schwimmstrecke nicht korrekt ausgewiesen war und die Schwimmer 650 Meter mehr geschwommen sind. Bevor er dann wirklich das Ziel erreichte, musste er nach dem Ausstieg noch einige Meter laufen, wurde aber mit einer Medaille geehrt.
Durcheinander im Wasser
Die anderen Aktiven wählten die Halbdistanz im Aquathlon und absolvierten zwei Kilometer Schwimmen und anschließend 14 Kilometer Laufen. Sabine Dietrich und Markus Althoff starteten als gute Schwimmer in der ersten Reihe. Zwischenzeitlich verloren sich die beiden im Getümmel. Bei der Wende verrutsche Dietrich die Schwimmbrille. Sie fand aber wieder Anschluss. Althoff verließ als schnellster OTVler das Wasser, Dietrich folgte kurz darauf. Gemeinsam gingen sie auf die Laufstrecke mit genügend Verpflegungsständen. Beide schlossen in guten 1:49,06 Std. ab, was für Dietrich den Sieg in der AK 50 bedeutete. Althoff wurde bei den Männern 15.
Trotz Problemen durchgekämpft
Borin, Lou und Laskowski freuten sich über die tolle Schwimmstrecke und zeigten als Anfänger eine gute Leistung. Borin und Laskowski stiegen fast zeitgleich nach 47:32 bzw. 47:38 min. aus dem Wasser. Sie liefen die ersten fünf Kilometer in Sichtweite, bis sich Borin absetzte. Wegen Knieschmerzen musste Laskowski Tempo herausnehmen. Sot Lou verließ nach 57:59 das Wasser und rückte trotz einiger Probleme Kilometer für Kilometer näher an die Teamkollegen heran. Nachdem er Laskowski überholte, gelang ihm dies kurz vor dem Ziel mit Borin. Er schloss ab in 2:06,30 vor Borin (2:07,35) und Laskowski (2:27,39).


