Auswärtssiege sind etwas ganz Seltenes in dieser Saison beim Handball-Oberligsten DJK-VfR Saarn. Nur beim Tabellenletzten Turnerschaft Grefrath konnten die Mülheimer bislang zwei Punkte mitnehmen. Am Samstag gelang dem VfR mit dem 33:29 (17.14) beim TV Aldekerk II der zweite Sieg in fremder Halle. Ob der ihn vor der Relegation bewahren wird, bleibt trotzdem fraglich. Eine andere Mülheimer Serie riss in Lintorf.
Denn die Saarner bleiben trotz der Niederlage auf dem vorletzten Tabellenplatz, konnten den Rückstand auf die Konkurrenten HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen und eben Aldekerk aber verkürzen. Der OSC Rheinhausen II hingegen ist nach einem Sieg über Rheinwacht Dinslaken durch.
Handball-Oberliga: Spitzenreiter will im Duell beim VfR Saarn den Aufstieg feiern
In den letzten beiden Spielen muss der VfR also mindestens noch einen Platz gutmachen. Während aber „VeRuKa“ noch gegen Schlusslicht Grefrath spielt, bekommt es Saarn als nächstes mit Spitzenreiter TuS Lintorf zu tun, der an der Holzstraße den Aufstieg in die Regionalliga klarmachen will. Letzter Gegner ist der Tabellenfünfte TSV Kaldenkirchen.
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Aber zumindest in Aldekerk haben die Mülheimer ihre Hausaufgaben gemacht. Nach ausgeglichenem Beginn - 7:7 nach 13 Minuten - erspielte sich der VfR mit dem 11:7 eine erste nennenswerte Führung, die ein Stück weit der Grundstein für alles Weitere war. Denn näher als drei Tore kamen die Hausherren im weiteren Verlauf nicht mehr heran.
Saarner Handballer ziehen in der zweiten Halbzeit davon
Das war beim Stand von 14:16 kurz vor der Pause, mit einem Tor vor und einem direkt nach dem Wechsel stellte Saarn aber wieder auf plus vier und vergrößerte den Vorsprung im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar auf bis zu acht Tore. Was dieser Sieg im Saisonfinale noch Wert ist, bleibt abzuwarten.
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Vor den Saarnern durfte sich am Samstag der HSV Dümpten daran versuchen, den Tabellenersten aus Lintorf zu schlagen. Beim 21:24 (10:14) scheiterten die Rothosen knapp an dieser Aufgabe und mussten sich nach fünf Spielen ohne Niederlage mal wieder geschlagen geben. „In den letzten zehn Minuten hätte es nochmal kippen können“, meinte Trainer Ralf Trimborn. Seiner Mannschaft unterliefen aber zu viele Abspielfehler oder sie traf in den wichtigen Momenten die falschen Entscheidungen. Torhüter Sebastian Brysch hielt zwar zum dritten Mal in Folge stark, hatte aber in Sebastian Büttner einen noch besseren Kollegen im Tor der Ratinger.






