Der ganz reale Irrsinn der Fußball-Kreisliga zeigte sich am vergangenen Sonntag in Duisburg. In der Kreisliga C sollte eigentlich die dritte Mannschaft des SV Rot-Weiss Mülheim beim Tabellendritten und Aufstiegskandidaten FC Taxi Duisburg II antreten.
Doch die Partie fand nicht statt, weil der Schiedsrichter den Anpfiff verweigerte. Beziehungsweise nicht anpfeifen konnte. Der Grund – kein Scherz: seine Genitalien.
So schildert der Schiedsrichter den Vorfall in Duisburg
Was war passiert? „Bei der Passkontrolle im Kreis vom FC Taxi turnte ein kleines Kind mit im Spielerkreis. Dies kam immer näher zu mir und biss mir auf einmal unvermittelt sowie völlig überraschend in den linken Hoden“, schilderte der Unparteiische im Spielbericht. „Aufgrund der Schmerzen und der Situation“, habe er die Begegnung nicht angepfiffen. Laut dem Unparteiischen habe es sich um das Kind eines Taxi-Spielers gehandelt.
FC Taxi-Reserve fällt auf den vierten Platz zurück
Die Duisburger haben 32 Punkte auf dem Konto und fielen am Sonntag durch das 10:0 von Bissingheim II hinter den Lokalrivalen auf den vierten Platz zurück. Der ETuS ist punktgleich mit dem TuSpo Saarn III auf Rang zwei. Spitzenreiter der Gruppe eins in der Kreisliga C ist die Reserve des TSV Heimaterde.
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