Eyob Solomun blickte sich noch einmal um. Doch hinter ihm war niemand mehr. Also konnte der 26-jährige Eritreer entspannt die Arme ausbreiten und als Sieger des 25. RWW-Ruhrauenlaufs die Ziellinie überqueren. Nach einem persönlichen Schicksalsschlag hat der Sieger von 2017 nun wieder einen echten Lauf. Annika Vössing aus Oberhausen war die schnellste Dame.
„Puuh, das war anstrengend“, ächzte der Athlet vom Ayyo-Team Essen, der sich bei 31 Grad sofort nach der Zielankunft in den Schatten verdrückt hatte. „Das Wetter war echt hart heute und dann ist es auch noch eine schwere Strecke“, meinte Solomun, der seit 2013 in Deutschland lebt. Im kommenden Jahr zieht er vom sauerländischen Finnentrop nach Essen.
































