Als der Schlusspfiff ertönte, rannten die Kinder in den blauen Shirts begeistert auf den Platz, während die Fußballerinnen des SV Heißen in die Knie gingen oder sich gleich auf den Rasen fallen ließen. Aus und vorbei. Der Traum vom erstmaligen Einzug in den DFB-Pokal ist wieder geplatzt. Das Ergebnis von 1:5 klingt am Ende hart und viel schlimmer als es war. Doch der 1. FC Mönchengladbach hatte eine Stürmerin, die den Unterschied ausgemacht hat.

Lidia Nduka (19) wurde mit 28 Saisontreffern bereits Torschützenkönigin in der Niederrheinliga, nun entschied sie auch das Endspiel des Pokals mit drei Toren beinahe im Alleingang. Eine solche Effizienz ging den Heißenerinnen an diesem Himmelfahrtstag völlig ab, sonst wäre der Ausgang des Spiels vielleicht ein anderer gewesen.