Am nächsten Doppelspieltag in der Regionalliga West bekommt es der GSC Moers mit zwei gänzlich verschiedenen Eishockey-Welten zu tun. Am Freitagabend warten im Eissportzentrum Westfalen die Eisadler Dortmund. Vor mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern wird es für das Team von Thomas Pedarnig freilich ein mehr als schwieriges Unterfangen, dem Spitzenreiter den ersten Punktverlust hinzuzufügen.
Vor Auswärtsspiel in Dortmund: Moerser Lazarett schrumpft
Für das Gastspiel in Dortmund steht Pedarnig immerhin wieder ein größerer Kader als noch am Sonntag in Ratingen zur Verfügung. Neben den Langzeitverletzten können lediglich die Förderlizenzspieler vom EV Duisburg, Mika Siegmanski und Maximilian Bauer, sowie die Verteidiger Nikolas Maritzen und Mark Shevyrin in Dortmund nicht mitwirken. „Wir wollen wieder ein richtig gutes Spiel abliefern, unsere Strukturen halten und den Gegner ärgern“, freut sich GSC-Sprecher Markus Meyer darauf, bei den Eisadlern ohne Druck aufspielen zu können.
Heimspiel gegen Wiehl: GSC Moers will den ersten Dreier
Deutlich anders dürfte die Erwartungshaltung der Grafschafter an sich selbst dann vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Wiehl aussehen. Die Penguins hatten ein ähnliches Auftaktprogramm wie die Schwarz-Gelben und verloren ebenfalls ihre ersten drei Spiele. Die Mannschaft von Andreas Lupzig hat erst drei Treffer zu verzeichnen, Gegentore hagelte es dagegen schon 23. In der heimischen Enni Eiswelt erwartet den GSC Moers also mindestens mal ein Spiel auf Augenhöhe. Bei allen guten Ansätzen gegen favorisierte Gegner tun die Tigers gut daran, sich gegen Wiehl mit etwas Zählbarem zu belohnen. Aus der vergangenen Spielzeit wissen die Moerser natürlich um die Bedeutung direkter Duelle mit Kontrahenten um die Play-offs. „Es ist auf keinen Fall ein zu großer Druck da. Wir wissen, was wir können, und wollen am Ende den Heimsieg und die ersten drei Punkte bei uns halten“, spricht Meyer den für die Moerser ungewohnten Anspruch aus.


