Schach

SK Sodingen-Castrop zurück in der NRW-Klasse

Ungeschlagen blieb Martin Böhnke in der Regionalligasaison. Er gewann fünf seiner acht Partien und spielte dreimal Remis.

Ungeschlagen blieb Martin Böhnke in der Regionalligasaison. Er gewann fünf seiner acht Partien und spielte dreimal Remis.

Foto: SK Sodingen-Castrop

Der Aufstieg war nicht unbedingt eingeplant. Zum Saisonstart kommt mit SF Katernberg gleich einer der Favoriten.

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Nach zwei Jahren Abstinenz kehrt der SK Sodingen-Castrop wieder zurück in die NRW-Klasse, die vierthöchste Spielklasse im Schach. Mit einem Vorsprung von 8,5 Punkten brachte die erste Mannschaft die Meisterschaft in der Regionalliga des Schachverbandes Ruhrgebiet ins Ziel.

Vor der Saison habe man sich zwar zum erweiterten Favoritenkreis gezählt, sagt Mannschaftsführer Georg Waldschmidt, zugleich 1. Vorsitzender des Vereins, von einem Aufstieg sei man aber nicht unbedingt ausgegangen. Dementsprechend groß war die Freude, als es dann doch geklappt hat.

Breiter Kader ist die große Stärke

Der SK Sodingen-Castrop ist in der Breite gut aufgestellt. Selbst Spieler aus der 2. Mannschaft könne man „bedenkenlos oben einsetzen“, so Waldschmidt. Trotz dieser Breite gab es in der vergangenen Saison zwei Spieler, die herausragten: Martin Böhnke und Jörg Becker standen zum Saisonende unter den zehn besten Scorern der Regionalliga und leisteten so einen großen Beitrag zum Aufstieg. Martin Böhnke zeigte eine besonders starke Leistung, holte 6,5 Punkte aus acht Partien. Seine Erfolgsquote von 81 Prozent ist Ligahöchstwert.

Die neue Spielzeit geht man mit einem gesunden Selbstvertrauen an. „Die Spielstärke, Motivation und die Stimmung im Team sind da, um eine gute Rolle zu spielen“, so Waldschmidt, „wir sind gut drauf!“. Mit dem Abstieg wolle man so wenig wie möglich zu tun haben.

Spielplan meint es gut

Wie gut die Form nun ist, muss sich bereits beim Saisonauftakt am 16. September zeigen. „Da haben wir direkt den dicksten Brocken erwischt“, so Waldschmidt. Mit den SF Essen-Katernberg bekommt es der SK Sodingen-Castrop direkt mit einem Oberligaabsteiger zu tun, der mit Sicherheit auf den Wiederaufstieg schielen wird. Insgesamt zeigt sich Georg Waldschmidt mit dem Spielplan sehr zufrieden. Durch ein wenig Losglück sei man um einige weite Fahrten herumgekommen. Fünf Heimspiele stehen nur vier Auswärtsfahrten gegenüber.

Ein besonderes Highlight bietet sich den Spielern des SK Sodingen-Castrop noch vor Saisonstart. Das erste Wochenende im September ist schon seit Jahren für das 10-Städte-Turnier reserviert, bei dem sich alljährlich Mannschaften aus Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland im Schnellschach messen. Bevor die Herner im kommenden Jahr selber Gastgeber sein werden, geht es in diesem Jahr nach Eindhoven. Eine gute Gelegenheit, die eigene Form zu testen.

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