Nicht nur die Defensivabteilung des Herner EV war in der vergangenen Saison ein großes Manko des Eishockey-Oberligisten. Auch zwischen den nordamerikanischen Angreifern der Miners und ihren deutschen Teamkollegen klaffte eine große Leistungslücke, die die Verantwortlichen der Grün-Weiß-Roten zur neuen Spielzeit schließen wollen.
Schon mit den bisher bekannt gewordenen Transfers hatten die Gysenberger um ihren neuen Coach Lenny Soccio deutlich gemacht, dass das US-Duo Nick Ford und Tommy Munichiello die Herner Offensivlast künftig nicht mehr im Alleingang schultern soll. Auch der nächste Neuzugang des HEV deutet in diese Richtung.
Vom Ligarivalen Hammer Eisbären wechselt der 29-jährige Angreifer Daniel Reichert nach Herne und bringt die Erfahrung von 372 Oberligaspielen mit. Dabei brachte es der gebürtige Kasseler auf 71 Treffer und 174 Torbeteiligungen.
Lenny Soccio setzt beim Herner EV auf flexibel einsetzbare Spieler
Ausgebildet wurde der Linksschütze in der Kasseler Nachwuchsabteilung, wechselte aber bereits im Juniorenalter über Iserlohn nach Düsseldorf. In der Oberliga spielte Daniel Reichert für die Hannover Scorpions, die Crocodiles Hamburg, den SC Riessersee und den EC Peiting, bevor er zur Saison 2022/23 in Hamm sesshaft wurde und bei den Eisbären die letzten vier Spielzeiten verbrachte.
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Neben seiner Erfahrung und Kreativität schätzt Lenny Soccio vor allem die Vielseitigkeit des Neuzugangs. Der spielte bisher meist als Center, ist aber auch auf dem Flügel zu Hause. „Er ist flexibel einsetzbar, schnell und verfügt über eine gute Übersicht für seine Mitspieler. Mir ist es wichtig, Spieler im Kader zu haben, die variabel eingesetzt werden können und genau das bringt er mit. Deshalb bin ich froh, dass der Wechsel zustande gekommen ist“, so der HEV-Coach.
Damit hat der Herner Oberligakader nach aktuellem Stand das folgende Aussehen: Nick Ford, Tommy Munichiello, Bauer Neudecker, Christian Kretschmann, Sofiene Bräuner, Dennis Palka, Marc Hofmann, Matteo Stöhr, Daniel Reichert (Sturm), Justus Meyl, Raik Rennert, Vincent Grunewald, Christian Obu, Tjark Kölsch (Abwehr).



