Die Partie der Eishockey-Oberliga Nord zwischen dem Herner EV und den Tilburg Trappers dauerte nur wenige Minuten.
Nachdem es am Freitag immer wieder Probleme mit der Verankerung eines Tores gegeben hatte, brachen die Unparteiischen die Begegnung nach mehreren erfolglosen Reparaturversuchen beim Stand von 0:0 ab.
Herner Eismeister versuchen alles – nach 331 Sekunden ist Schluss
Bis dahin war es für die Gastgeber in erster Linie darum gegangen, die gerade erst an die Tabellenspitze gekletterten Niederländer um Ex-Trainer Danny Albrecht vom Herner Gehäuse fernzuhalten. Das gelang den Miners auch ganz ordentlich, bevor das Tor hinter HEV-Keeper Dean Döge mehrfach aus seinen Halterungen sprang und sich trotz aller Bemühungen der Eismeister nicht mehr fixieren ließ. 1427 zahlende Zuschauer am Herner Gysenberg, darunter auch gut 200 Gästefans, traten nach 331 gespielten Nettosekunden enttäuscht den Heimweg an.
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Da sich beide Vereine nicht auf den 27. Januar als einzig möglichen Nachholtermin einigen konnten, wird die Begegnung gemäß der Spielordnung des Deutschen Eishockey-Bundes mit 0:5 gegen den HEV gewertet. Da zum Zeitpunkt des Abbruchs erst fünfeinhalb Minuten gespielt waren, sind die Miners außerdem zur Erstattung der Eintrittsgelder verpflichtet – bei 1427 zahlenden Zuschauern ergeben sich daraus Einnahmeverluste in fünfstelliger Höhe.
Fans können sich die Tickets erstatten lassen
Ein entsprechendes Formular hat der Verein auf seinen Internetseiten bereitgestellt. Am Freitag hatten sich auch zahlreiche Tilburger Fans auf den Weg zum Herner Gysenberg gemacht.

Weiter geht es für den HEV zunächst mit zwei Auswärtsspielen. Am Sonntag (18.30 Uhr) sind die Miners in Herford zu Gast, am Dienstag geht es dann in Halle (19 Uhr) weiter. Das nächste Heimspiel steht dann am 25. Januar an, wenn Leipzig am Gysenberg (18.30 Uhr) zu Gast ist. Bis dahin muss dann auch das Problem mit den Toren auf der Eisfläche behoben sein.


