Nur einen Sieg hat der SC Westfalia Herne in bislang fünf Pflichtspielen dieser Saison eingefahren. Und auch dieses 3:2 im Westfalenpokal beim SV Wanne 11 ist mittlerweile wertlos, weil die Herner in der zweiten Runde durch das 0:2 in Ennepetal ausgeschieden sind. Raus in beiden Pokalwettbewerben, in der Oberliga punkt- und torgleich mit Holzwickeder auf dem geteilten 14. Platz – von einem gelungenen Saisonstart lässt sich da nun wirklich nicht sprechen. Langsam müssen Ergebnisse her. Am besten schon Sonntag, wenn die Herner bei Preußen Münster II antreten (15 Uhr, Preußen-Stadion, Am Berg Fidel 51).
Das findet auch Christian Knappmann. „Wir warten nun schon einige Spiele auf ein Ergebnis, das uns alle zufrieden stellt“, räumt der SCW-Trainer ein, sieht aber auch eine insgesamt positive Entwicklung. „Die Leistung in Ennepetal war absolut in Ordnung. Wir sind gegen eine sehr gute Oberligamannschaft ausgeschieden, die gerade einen Riesenlauf hat, waren aber über die gesamten 90 Minuten gesehen eigentlich näher dran.“ Mit der taktischen Umstellung auf ein „flaches 4-4-2“ sei die Konteranfälligkeit deutlich verringert worden. „Wir haben fast nichts zugelassen“, blickt Knappmann zurück. „Allerdings ist uns so auch selbst die Torgefahr etwas abhanden gekommen.“




