Demir Coskun war schon fünf Meter weit auf dem Feld, aufgesprungen von der Bank, als ihm und seinen Teamkollegen der Torjubel im Hals stecken blieb. Nicht drin. Der Ball war nicht drin. Sondern daneben. Kein Tor für Wanne 11, nicht das 3:3 in der 93. Minute im Westfalenpokalspiel gegen Westfalia Herne. Es wäre die Krönung eines Spiels gewesen, das niemals hätte so spannend sein dürfen, das Westfalia nach 3:0-Führung aus der Hand gab.
Nach Kim Hynas Kopfball knapp neben das Tor hatten die Wanner mit dem Schlusspfiff sogar noch mal die Riesenchance aufs 3:3, als Omar Keito überhastet selbst abschloss, statt einfach auf den ganz freien Flo Drews querzulegen. „Wenn wir das dritte Ding noch machen, dann gewinnen wir im Elfmeterschießen, da bin ich ganz sicher“, meinte Elfer-Trainer Franko Pepe.


































