Es war Gründonnerstag 2016, ein kühler Abend Ende März an der Cranger Hauptstraße. Mehr als 500 Zuschauer sahen zwischen Fassungslosigkeit und Begeisterung, wie Landesligist SV Wanne 11 den SC Westfalia Herne in seine Einzelteile zerlegte – 6:1 hieß es am Ende für das klassentiefere Team. Nur einer war damals nicht wirklich überrascht. „Bei Wanne 11 ist immer alles möglich“, meinte Franko Pepe, damals ohne Trainerjob, aber als Zuschauer mit Kinderwagen am Platz. Wenig später übernahm er das Traineramt bei den Elfern. Und geht genau mit diesem Bewusstsein ins Westfalenpokalspiel am Mittwochabend (19 Uhr): Dass für Wanne 11 immer alles möglich ist – vor allem gegen Westfalia Herne.
Pepes Stimmung könnte besser sein vor dem Pokalkracher, bei der 2:3-Niederlage zum Landesliga-Auftakt in Buer „war es nicht das, was wir fußballerisch können. Aber gegen Westfalia, das ist ein komplett anderer Wettbewerb, ein komplett anderes Spiel.“




