Der SV Sodingen ist im Westfalenpokal eine Runde weiter – und hat damit Oberligisten wie Erndtebrück, Rhynern, Sprockhövel oder Kaan-Marienborn etwas voraus. „Es war nicht der von mir erhoffte Test“, meinte Timo Erkenberg nach dem Sodinger 6:1 beim Bezirksligisten TuS Plettenberg – das Spiel begann allerdings mit einem Schock.

Etwas mehr als zwei Minuten waren gespielt, da segelte ein langer Ball über die Sodinger Abwehr. „Der Stürmer läuft durch, macht ihn rein“, schildert Erkenberg den Plettenberger Führungstreffer. Machte er sich Sorgen? „Überhaupt nicht. Eigentlich war das die einzige Chance, die Plettenberg hatte. Besonders in der zweiten Hälfte sah es eher aus wie ein Handballspiel“, beschrieb Erkenberg die einseitige Angelegenheit, die Sodingen nach dem Rückstand schnell in den Griff bekam.