„Westerhoff! Westerhoff! Westerhoff“, schallt es aus ein paar Kehlen aus der Kurve des Stadions am Schloss Strünkede, als Sebastian Westerhoff am Samstagabend in Richtung Kabine geht. „Wenn man von den Erkenschwickern immer noch gefeiert wird, dann hat man nicht so viel falsch gemacht“, meint Westerhoff lachend. Kein Wunder, dass er gut drauf ist: Gerade wurde er beim Cranger-Kirmes-Cup als der Erste geehrt, der den Pokal als Spieler und Trainer gewonnen hat. Es läuft so gut beim DSC, dass selbst Westerhoff überrascht ist. Von gleich zwei Sachen.
Zum einen, dass man Westfalia Herne zu Beginn fast genau so leicht aushebeln konnte wie im Vorrundenspiel am Freitag, das 6:1 für Wanne endete. „Es ist einfach überragend, wie die Mannschaft das macht. Wir haben das Turnier auch gewonnen, weil wir richtig guten Fußball spielen, das ist mir sehr wichtig“, sagt Westerhoff. „Und dass wir nicht nur die langen Dinger schlagen, selbst wenn Herne hinten offen ist.“




