Über das 1:6 gegen Wanne-Eickel vom vergangenen Freitag hat Christian Knappmann natürlich lange nachgedacht. Wie eine Schülermannschaft liefen die Westfalia-Spieler bei den Spielverlagerungen und Gegenstößen des DSC Wanne-Eickel hinterher, „mit den sechs waren wir sehr gut bedient“, weiß auch Knappmann. Diese Anfälligkeit zu lösen, darauf liegt der Fokus des SCW bis zum Meisterschaftsstart, zunächst am Samstag im Kirmes-Cup-Finale. Bei Westfalia stellt sich die Systemfrage.

In der ersten Halbzeit gegen Erkenschwick waren im Halbfinale ähnliche Probleme zu sehen: Westfalias erste Angriffsreihe in der 3-1-4-2-Formation ist zu leicht zu überspielen, danach gibt es keine Stelle auf dem Feld mehr, an der die Herner den Gegner bremsen oder stoppen können.