Endlich wieder Derbystimmung an der Marxstraße. Das sehr gut besuchte und von den Anhängern beider Seiten lautstark begleitete Bezirksliga-A-Jugend-Stadtduell zwischen den Handball-Talenten der DJK Westfalia Welper und der HSG Hattingen-Sprockhövel endete mit einem 21:21, stand lange auf des Messers Schneide. Hier finden Sie unsere besten Bilder der Partie.
Kurz zuvor hatte es lebhafte Diskussionen um einen vermeintlichen Wechselfehler gegeben. Nach dem vielumjubelten Ausgleichstreffer Sekunden vor der finalen Sirene gab es eine Meinungsverschiedenheit am Zeitnehmertisch, ob der eine oder andere Welperaner Spieler von der Bank auf das Spielfeld gelaufen sei. Die sehr gut leitenden Schiedsrichter Abstins/Zwiens entschieden sich dazu, nicht einzugreifen und kurz darauf die Partie zu beenden.
Diskussionen am Zeitnehmertisch kurz vor dem Abpfiff
„Da der mögliche Regelverstoß nach dem Ausgleichstreffer gewesen sein soll, ist das alles auch nicht spielentscheidend gewesen. Wir haben uns den Punktverlust selbst zuzuschreiben. Denn es ist uns nicht gelungen, unseren Drei-Tore-Vorsprung über die letzten zwei Minuten ins Ziel zu retten“, suchte HSG-Trainer Björn Kaiser die Schuld für den verlorenen Zähler fairerweise nicht bei den Unparteiischen, sondern beim eigenen Team. „Meine Jungs haben sich von der offenen Deckung der DJK nervös machen lassen und viel zu schnell den Ball hergeschenkt. Das hat im Endeffekt den Ausschlag gegeben.“


