Leichtathletik

WDR-Beitrag: Neele Schuten über ihr Studium in San Diego

Nele Schuten im Sommer 2019 im Gladbecker Stadion.

Nele Schuten im Sommer 2019 im Gladbecker Stadion.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

San Diego (USA).  Die Top-Athletin des TV Gladbeck studiert seit Kurzem in San Diego im Süden von Kalifornien. Dort wird sie besser gefördert als in Deutschland.

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„Ausgewandert für ausgezeichnete Bildung“ – mit diesem Satz beginnt ein TV-Beitrag des Westdeutschen Rundfunks über deutsche Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in den USA – darunter auch die Gladbeckerin Neele Schuten, die seit einigen Monaten an der San Diego State University an der Grenze zwischen Kalifornien und Mexiko studiert.

Die 19-jährige Siebenkämpferin machte in diesem Jahr nicht nur ihr Abitur, sondern krönte auch ihre Karriere beim TV Gladbeck mit der Silbermedaille über 100 Meter Hürden bei der Deutschen Meisterschaft im Berliner Olympiastadion.

Sport-Förderung in den USA ist deutlich größer als in Deutschland

Da war schon klar, dass es eines ihrer letzten Rennen im TV-Trikot war, im Frühjahr hatte sie die Zusage für ein College-Vollstipendium in San Diego erhalten. Die Studiengebühren betragen laut WDR 20.000 Euro pro Jahr – eine gewaltige Förderung im Vergleich zu Deutschland.

Schuten sagt dazu: „In Deutschland gibt es die Deutsche Sporthilfe, aber die unterstützt nur die Besten der Besten. Newcomer haben keine Chance und das ist etwas schade für alle.“

TV-Trainer Heiner Preute hatte im April der WAZ erklärt: „Im amerikanischen System steckt viel mehr Geld als in Deutschland, dort werden viel mehr Leute gefördert. Das ergibt gerade Sinn, wenn jemand wie Neele an der Grenze zur absoluten Spitze ist.“

Dank des professionellen Trainings in den USA darf Schuten weiter von einer Top-Karriere in der Leichtathletik träumen, gar von olympischen Spielen.

Schuten spricht auch von einer persönlichen Entwicklung

Und ihren Traum vom Auslandsaufenthalt erfüllt sie sich auch: „Mit den ganzen neuen Situationen, mit denen ich hier konfrontiert werde, durch die wachse ich. Ich werde offener, ich lerne neue Leute kennen – und das hört nicht auf.“

Hier geht es zum Beitrag des WDR.

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