Jugendhandball

VfL Gladbeck: Nachwuchsteams streben hohe Ziele an

Leon Angenendt (re.) trägt auf diesem Bild noch das blaue Trikot des SC Bottrop. Ab sofort spielt der torgefährliche Rückraumlinke für die Roten des VfL Gladbeck.

Leon Angenendt (re.) trägt auf diesem Bild noch das blaue Trikot des SC Bottrop. Ab sofort spielt der torgefährliche Rückraumlinke für die Roten des VfL Gladbeck.

Foto: Thomas Gödde

Gladbeck.   In der jetzt beginnenden Quali streben die Handball-Jugendteams des VfL Gladbeck hohe Ziele an. Die männliche A-Jugend meldet dafür zwei Zugänge.

Ambitionierte Ziele verfolgen die weibliche Handball-B- und C-Jugend sowie die männliche A-Jugend des VfL Gladbeck in den nun beginnenden Qualifikationsrunden. Die Mädchenteams hoffen, jeweils die Oberliga-Vorrunde zu erreichen, die Jungs peilen den Einzug in die Oberliga an. Aber schon auf Kreisebene warten starke Gegner auf den von Kai Brockmann trainierten ältesten Nachwuchs der Rot-Weißen.

Am 4. und 5. Mai trifft die männliche A-Jugend des VfL in der Nordparkhalle und in Haltern auf ihren Lokalrivalen und Gastgeber TV Gladbeck, auf die PSV Recklinghausen, den SV Teutonia Riemke, HSC Haltern-Sythen und TuS Bommern. Das Turnier beginnt um 14 Uhr mit dem Gladbecker Derby. Brockmann: „Die Konkurrenz ist stark, wir nehmen jeden Gegner ernst.“

VfL Gladbeck: A-Jugend verliert Test gegen Aldekerk

Die VfL-A-Jugend hat in den vergangenen Tagen und Wochen fleißig trainiert, außerdem am vergangenen Sonntag noch ein Testspiel gegen den TV Aldekerk absolviert, das knapp verloren ging. Brockmann fand das gar nicht schlimm: „In der Partie haben wir noch einmal unsere Schwächen aufgezeigt bekommen.“ Welche das sind, wollte der Trainer aus nachvollziehbaren Gründen nicht verraten.

Die VfLer gehen mit zwei externen Zugängen in die Quali: Leon Angenendt, einer der Top-Torschützen der Nordrhein-Regionalliga, und Mathis Hoffmann wechselten vom SC Bottrop an die Schützenstraße nach Gladbeck. Angenendt ist Rückraumlinker, Hoffmann Kreisläufer. Letztgenannter hat bereits früher einmal für die Rot-Weißen gespielt.

C-Mädchen wollen in die Oberliga-Vorrunde

Auch die weibliche B- und C-Jugend des VfL starten in die Qualifikation. Auf Kreisebene bekommen es die beiden Teams mit jeweils zwei Kontrahenten zu tun. Im Gegensatz zu den Vorjahren wird hierbei nicht nur die Platzierung für die nächste Turniere auf Verbandsebene ausgespielt. Vielmehr berechtigt der erste Platz in der Gruppe dieses Mal direkt zur Teilnahme an der Oberliga-Vorrunde.

Die neu formierten C-Mädchen unter Leitung von Viktor Dziabel und Antonia Buddenborg empfangen am Sonntag, 5. Mai, um 12 Uhr die PSV Recklinghausen in der Riesener-Halle. Das VfL-Team setzt sich hauptsächlich aus den D-Jugendlichen der vergangenen Saison (Sieger der Bezirksmeisterschaft der Handballkreise Industrie / Dortmund) zusammen. Es hofft, über eines der anschließenden Qualifikationsturniere auf Verbandsebene die Oberliga-Vorrunde zu erreichen, um im ersten C-Jugend-Jahr möglichst viele Spiele auf Augenhöhe austragen zu können.

B-Mädchen des VfL Gladbeck treffen auf Haltern

Vermutlich trifft das Team zum Auftakt bereits auf den härtesten Konkurrenten. Schließlich spielte die C-Jugend der PSV Recklinghausen in der vergangenen Saison fast ausschließlich mit einem Jungjahrgang bereits in der Landesliga, so dass die Gegnerinnen bereits mehr Erfahrungen aufweisen können und in der körperlicher Entwicklung ein Jahr voraus sind. Der VfL wird versuchen, mit Geschwindigkeit dagegen zu halten. In zwei Wochen folgt dann noch ein Auswärtsspiel bei Teutonia Riemke.

Die B-Mädchen starten am Samstag um 15 Uhr mit dem Trainerteam Justin Sieg/Christoph Günther ebenfalls mit einem Heimspiel gegen den HSC Haltern-Sythen in die Qualifikation. Weiterer Widersacher am darauf folgenden Wochenende ist Teutonia Riemke. Die Bochumerinnen, immerhin Teilnehmer an der jüngsten Westfalenmeisterschaft der weiblichen B-Jugend, dürften der härteste Gegner des VfL im Kampf um Platz eins in der Gruppe sein.

Justin Sieg trainiert die B-Mädchen des VfL Gladbeck

Justin Sieg, Torhüter der zweiten Mannschaft des VfL Gladbecks, kann als Trainer der B-Mädchen, die er bereits im Januar diesen Jahres übernahm, nur auf einen kleinen Kader zurückgreifen. Daher wird jede Spielerin vollen Einsatz zeigen müssen, wenn die Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde gelingen soll.

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