Handball Landesliga

VfL Gladbeck II: Trainer schielt sogar ein wenig nach oben

Martin Blißenbach, Trainer des Landesligisten VfL Gladbeck II, schaut der neuen Handballsaison optimistisch entgegen.

Martin Blißenbach, Trainer des Landesligisten VfL Gladbeck II, schaut der neuen Handballsaison optimistisch entgegen.

Foto: Andreas Hofmann / Funke Foto services

Gladbeck.  Handball-Landesligist VfL Gladbeck II ist jetzt ins Training zurückgekehrt. Trainer Blißenbach traut seinem Team in der neuen Saison einiges zu.

Mit einem halben Auge schielt Martin Blißenbach in der neuen Handballsaison 2020/2021 nach oben. Der Trainer des VfL Gladbeck II will mit seiner Mannschaft in der Landesliga aber zunächst einmal so schnell wie möglich die Punkte holen, die gebraucht werden, um in ruhiges Fahrwasser zu kommen.

VfL Gladbeck II ist über WhatsApp-Gruppe in Verbindung geblieben

Am vergangenen Dienstag (30. Juni) traf sich die Zweitvertretung der Rot-Weißen zur ersten Trainingseinheit seit Mitte März. „Die Jungs“, sagt Martin Blißenbach, „haben sich individuell fit gehalten.“ In Kontakt geblieben sind Team und Trainer in der Lockdown-Zeit über die WhatsApp-Gruppe. Tenor der letzten Tage laut Blißenbach: „Alle sind heiß, alle wollen angreifen.“

Auf die Rot-Weißen warten in der Saison 2020/2021 nur elf Gegner. Weil es nach dem Abbruch der vergangenen Saison mehr Aufsteiger in die Landesliga gab und praktisch keine Absteiger, galt es, 70 Mannschaften zu verteilen - und in den Spielplänen Zeit einzuplanen, falls es zu Corona-bedingten Spielausfällen kommt. Letztlich entschied der Handballverband Westfalen in Abstimmung mit den Vereinen, in vier Staffeln mit zwölf und in zwei mit elf Teams spielen zu lassen. Aus jeder Gruppe steigt eine Mannschaft auf. Und je vier Teams steigen ab.

Auf den VfL Gladbeck II warten elf Gegner

Der VfL II ist in der fünften Gruppe gelandet - und bekommt es in ihr mit dem HSC Haltern-Sythen II, FC 26 Erkenschwick, VfL Brambauer, SV Westerholt, der HSG DJK Rauxel-Schwerin, dem TuS Westfalia Hombruch II, FC Schalke 04 II, SV Teutonia Riemke II, der DJK Oespel-Kley, dem ASC 09 Dortmund und dem TV Brechten zu tun. „Da sind vier, fünf Mannschaften dabei, die oben mitmischen können“, sagt Martin Blißenbach. Und er sagt auch: „Uns zähle ich vielleicht auch dazu.“

Nur vielleicht? Dazu Blißenbach: „Wenn wir von Verletzungspech verschont bleiben, einen guten Start erwischen und es uns gelingt, in jedem Spiel unser Potenzial abzurufen, ist vielleicht tatsächlich für uns etwas möglich.“

VfL Gladbeck II hat Saison als Tabellensechster beendet

Hoffnung schöpft Blißenbach auch aus der vergangenen Saison: „Die Rückrunde hat gezeigt, dass sich die Mannschaft gefunden hatte.“ Tatsächlich war der VfL II unmittelbar bevor die Saison ausgesetzt wurde, stark gewesen und hatte fleißig gepunktet. Am Ende stand der sechste Rang für das Blißenbach-Team.

Welche Gegner schätzt der Trainer des VfL II, nachdem ja der RSV Altenbögge-Bönen und der HC Westfalia Herne aufgestiegen sind, nun als besonders stark ein? „Den SV Westerholt und den TV Brechten, der in der vergangenen Saison schon gut war. Beim ASC Dortmund muss man gucken.“

Winkelmann und Schmiemann gehören nun zum Kader der Ersten

Anders als zuletzt, als beispielsweise Routiniers wie Sascha Rauschel (HSC Haltern-Sythen) oder Lars Sporkmann (TV Gladbeck) geholt wurden, haben die Rot-Weißen auf externe Zugänge verzichtet. Neu im Aufgebot steht in Leon Angenendt ein Rückraumlinker aus dem eigenen Nachwuchs. Formell gibt es zwei Abgänge, die Rückraumrechten Chris Winkelmann und Jan Schmiemann gehören nun ja fest zum Aufgebot der VfL-Oberliga-Mannschaft. Blißenbach: „Ich werde mich mit Sven (Deffte, Trainer der Ersten, d. Red.) immer austauschen, es ist ja wichtig, dass die beiden regelmäßig auch spielen.“

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