Handball

VfL Gladbeck II feiert knappen 22:21-Sieg in Dortmund

Martin Blißenbach, Trainer des VfL Gladbeck II, sah von seinen Spielern beim Sieg in Dortmund eine geschlossene Mannschaftsleistung. Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Martin Blißenbach, Trainer des VfL Gladbeck II, sah von seinen Spielern beim Sieg in Dortmund eine geschlossene Mannschaftsleistung. Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Dank einer starken Torhüterleistung von Phillip Korona siegt der VfL Gladbeck II bei ASC Dortmund. Der Matchplan des Trainers geht voll auf.

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven: Der VfL Gladbeck II siegte in der Handball-Landesliga mit 22:21 (8:10) bei ASC Dortmund. Die Gladbecker führten zwar von Beginn weg meist mit zwei Toren, doch in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig eng.

„Beim Stand von 19:19 hatten die Dortmunder kurz vor Spielende einen Tempogegenstoß, den Phillip Korona super gehalten hat“, berichtet Trainer Martin Blißenbach. Danach sei seine Mannschaft mit zwei Toren weggezogen. Für die Gastgeber reichte es nur noch zum Anschlusstreffer. Einen bangen Moment musste der VfL II allerdings noch überstehen, wie Blißenbach schildert: „In der letzten Minute bekamen die Dortmunder noch mal einen Freiwurf - zum Glück aber relativ weit vom Tor entfernt.“

Phillip Korona führt VfL Gladbeck II zum Sieg

Die Mannschaft habe eine geschlossene Leistung abgeliefert und das Spiel nie kippen lassen. Auch wenn er keinen Spieler nach dem Sieg hervorheben möchte, war Schlussmann Korona der Garant für den Erfolg. „Er hat das komplette Spiel über sehr gut gehalten“, sagt Blißenbach, der auch Jan Schmiemann zu den prägenden Figuren zählte.

Obwohl das Team auch mit Glück gewonnen habe, gehe der Sieg schon in Ordnung: „Wir wollten geduldig spielen - und das haben wir auch gegen die starke Dortmunder Abwehr gemacht. Das Ergebnis ist eine Bestätigung unserer guten Leistungen.“ Blißenbach wertet den Auftritt auch als einen Schritt nach vorne: „Unsere junge Mannschaft ist cleverer geworden.“

Grund zur überschwänglichen Freude vor der Herbstpause sieht er jedoch nicht. „Ich denke, dass wir für den Klassenerhalt 22 Punkte brauchen werden. Das ist noch ein langer Weg“, erzählt er mit Blick auf 6:2 Punkte nach vier Spieltagen. Für seine Truppe geht es am 27. Oktober mit einem Heimspiel gegen TuSWf Hombruch II weiter.

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