Frauenhandball

VfL Gladbeck freut sich aufs Pokalspiel gegen Riemke

Annika Kirsten erzielte für den VfL-Gladbeck  gegen MTG Horst Essen fünf Tore.

Annika Kirsten erzielte für den VfL-Gladbeck gegen MTG Horst Essen fünf Tore.

Foto: Peter Braczko

Gladbeck.   Die Handballfrauen des VfL Gladbeck empfangen im Kreispokal-Viertelfinale Teutonia Riemke. Für den VfL ist das der bisherige Saisonhöhepunkt.

Ihre Pflichtaufgabe in der Kreisklasse haben die Handballfrauen des VfL Gladbeck souverän gelöst. Nun blicken sie gespannt der Viertelfinalpartie im Kreispokal gegen den SV Teutonia Riemke entgegen. „Dieses Spiel ist sicherlich das bisherige Saisonhighlight für uns“, sagt VfL-Trainer Klaus Förster.

Ausgetragen wird der Vergleich zwischen den Rot-Weißen und dem Verbandsligisten aus Bochum am Dienstag, 6. Februar, um 20 Uhr in der Riesener-Halle. Die Gladbeckerinnen, die ja zu einem Großteil noch Jugendliche sind, gehen als krasse Außenseiter in die Begegnung mit dem einstigen Bundesligisten. Mittlerweile sind die Riemker „nur“ noch in der Verbandsliga vertreten, aktuell belegen sie in der Staffel 2 mit 7:17-Punkten den zehnten und drittletzten Tabellenplatz.

Förster verspricht eine engagierte VfL-Mannschaft

Förster verspricht den Fans des VfL eine engagierte Mannschaft in Rot und Weiß: „Wir werden alles geben, um mit einer ansprechenden Leistung ein achtbares Ergebnis zu erzielen.“

In der Kreisklasse hat die Gladbecker Mannschaft derweil ihre Siegesserie fortgesetzt und Schlusslicht MTG Horst Essen ohne Probleme mit 40:12 (23:7) besiegt. „Die tapferen Essenerinnen“, sagte Förster, dessen Team die Tabelle mit 18:0-Zählern anführt, „konnten uns dabei in keiner Phase gefährlich werden, zu klar war die Überlegenheit: Allein die Zahl der zwölf Gegentreffer hätten wir gerne noch etwas reduzieren können.“ Allerdings sei die Deckung des VfL offensiv ausgerichtet gewesen. „Da“, so der erfahrene Trainer weiter, „fallen eben häufig auch mehr Gegentore.“

Lena König erzielt gegen MTG Horst Essen 9/2 Treffer

Andererseits führte die offensive Abwehr auch zu vielen Ballgewinnen und Tempogegenstößen, die der VfL konsequent nutzte. Förster: „Im Angriff stießen wir auf relativ wenig Gegenwehr, so dass wir immer wieder verschiedene Auslösehandlungen ausprobieren konnten. Alles in allem eine zufriedenstellende Vorstellung, die uns dem Aufstieg einen Schritt näher gebracht hat.“

Für den VfL Gladbeck spielten Lena König (9/2), Tizia Appelt (7/1), Annika Franz (6), Annika Kirsten (5), Ivonne Brockmann, Tabea Dusza, Sina Kuhlmann, Kathrin Worecki (je 3), Jil Schemme (1) und im Tor Pauline Langanke.

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