Die männliche Handball-B-Jugend des VfL Gladbeck blickt auf einen erfolgreichen Spieltag in der Verbandsliga zurück. Pleiten gab’s dagegen für die männliche C-Jugend und die C-Mädchen.

B-Jugend, Verbandsliga: VfL Gladbeck – TV Emsdetten 24:18 (9:9). „Das war ein kleiner Schritt nach vorn“, kommentierte VfL-Trainer Pascal Kunze nach dem Erfolg über den Nachwuchs des Zweitligisten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit steigerten sich die Rot-Weißen im Angriff. Zudem konnten sie dieses Mal ihr Leistungsniveau bis zur letzten Minuten halten. Kunze bezeichnete den Heimerfolg als „gerecht“.

VfL Gladbeck: Kirsten (8), Benz (5), Sontowski (4), Lastring(3), Altenhölscher, Dähmlow, Diergardt, Heeger (je 1), Becker, Polan und Spengler sowie Siedlacezek (Torhüter).

Männliche C-Jugend verliert in Oespel-Kley deutlich

C-Jugend, Oberliga-Vorrunde: DJK Oespel-Kley – VfL Gladbeck 44:24 (21:9). VfL-Trainer Don Singh Toor war nach dem Spiel in Dortmund bedient: „Gerade in der ersten Halbzeit ließen wir alles vermissen, was das Handballspielen ausmacht: Keine Absprache in der Deckung, keine Bewegung im Angriff. Der absolute Wille dagegen zu halten war heute nicht vorhanden. Das war ein gebrauchter Tag für uns.“ Viele technische Fehler und missglückte Torabschlüsse luden den Gastgeber insbesondere im ersten Abschnitt immer wieder zu Tempogegenstößen ein. In der zweiten Halbzeit raffte sich der VfL noch einmal auf. Allerdings wurden viele Gelegenheiten vergeben.

VfL Gladbeck: Spengler (14), Koplin (3), de Vries, Tautz (je 2), Grimm, Konietzka, Kröse (je 1), Baukholt, Lastring, Nerka und Blömer (Torwart).

VfL-C-Mädchen für Oberliga-Hauptrunde qualifiziert

C-Mädchen, Oberliga-Vorrunde: TV Verl – VfL Gladbeck 20:19 (11:9). Mit einem Minikader und ohne Rückraum reiste der VfL nach Verl und spielte lange Zeit sogar mit einer Torhüterin im Feld. Ungeachtet dessen lagen die Gladbeckerinnen im zweiten Durchgang sogar in Führung, ehe zum Ende der Partie wegen der fehlenden Wechselmöglichkeiten erst die Kraft und dann die Konzentration verloren ging. VfL-Trainer Christoph Günther: „Dass jedoch in den letzten 60 Sekunden der Schiedsrichter durch bewusst getroffene Entscheidungen das Spiel zu Gunsten der Heimmanschaft kippen ließ, wofür sich der Trainer der Gegnerinnen sogar entschuldigte, war am Ende der traurige Höhepunkt einer kämpferisch starken Leistung.“

Nach Abschluss der Vorrunde haben sich die Rot-Weißen für die Oberliga-Hauptrunde qualifiziert, jedoch geht es in ihr aufgrund der Punktekonstellation „nur“ noch um eine möglichst gute Platzierung.

VfL Gladbeck: Jaouadi (6/4), Kort (5), Kryeziu, Schmidt (je 4), Egeling, Guizani, Haske, Klaus und Hirschfelder.