Beachvolleyball

TV Gladbeck: Team Overländer peilt ambitioniertes Ziel an

Lena und Sarah Overländer gehen mit einem großen Ziel in die Beachvolleyball-Saison. Sie wollen sich für die Deutsche Smart Beach Meisterschaft am Timmendorfer Strand qualifizieren.

Lena und Sarah Overländer gehen mit einem großen Ziel in die Beachvolleyball-Saison. Sie wollen sich für die Deutsche Smart Beach Meisterschaft am Timmendorfer Strand qualifizieren.

Foto: Stephan Eickershoff

Gladbeck/Djerba.   Das Beachvolleyballteam Overländer peilt in der neuen Saison ein ambitioniertes Ziel an. Die Zwillinge wollen zum Timmendorfer Strand.

Das Beachvolleyballteam Sarah und Lena Overländer bereitet sich aktuell im tunesischen Djerba auf die anstehende Saison vor. Sarah Overländer hat deshalb zuletzt das Zweitligaspiel des TV Gladbeck beim SV Blau-Weiß Dingden sausen gelassen. Die Zwillingsschwestern verfolgen ein äußerst ambitioniertes Ziel: Sie wollen sich für die Deutsche Smart Beach Meisterschaft am Timmendorfer Strand qualifizieren.

Die Overländers mussten nach ihrer Ankunft in Djerba aber erst einmal mit schlechten äußeren Bedingungen kämpfen. „Bei dauerhaften Stürmen von über 50 km/h konnten wir die Beachvolleyball Felder leider nicht länger als ein paar Minuten nutzen“, berichteten die Overländer-Twins am Tag ihrer Ankunft via Facebook. Und weiter: „Ein Trainingslager im Süden haben wir uns irgendwie anders vorgestellt.“

Schwestern absolvieren Trainingslager in Tunesien

Sarah und Lena Overländer - die Erstgenannte spielte nach Beendigung eines Auslandssemesters in Dublin/Irland, in der Rückrunde wieder für die Zweitliga-Mannschaft des TV Gladbeck - ließen sich jedoch nicht unterkriegen. Statt im Sand zu wühlen, absolvierten sie zwei Einheiten in einem Fitnessstudio, schwitzten bei einem Bauchkurs und in einer Tanzstunde. Knapper Kommentar der Zwillinge: „Wenigstens beherrschen wir jetzt Standardtänze.“

Einen Tag später spielte das Wetter dann aber mit. Sarah und Lena Overländer meldeten „Traumwetter, Beachvolleyball & Reiten am Strand.“ Nach einigen Trainingseinheiten hätten sie sich eine kleine Belohnung gegönnt und seien am Strand entlang geritten.

Zwillinge werden nun von Bernd Werscheck trainiert

Mit dem Training für die Beachsaison haben Lena und Sarah Overländer, die im vergangenen Jahr ja jeweils ein Auslandssemester in Irland beziehungsweise Kanada absolviert haben, schon früher begonnen.

Gecoacht werden sie inzwischen übrigens von Bernd Werscheck, der seit vielen Jahren als Hallen- und Beachvolleyballtrainer tätig ist und der infolgedessen viel Erfahrung mitbringt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, ein Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Timmendorf zu lösen. Die nationalen Titelkämpfe werden vom 31. August bis zum 3. September über die Bühne gehen.

Trainingseinheit mit Rio-Teilnehmerin Britta Büthe

Mitte März durften die Zwillinge in Britta Büthe einen besonderen Gast in einer Trainingseinheit begrüßen. Büthe gehört zu den profiliertesten deutschen Beacherinnen. 2011 gewann sie mit Karla Borger die Universiade, 2013 wurde dieses Team Vize-Weltmeister und 2014 Deutscher Meister. 2016 nahmen Büthe und Borger schließlich an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil, wo der neunte Platz für sie heraussprang. Büthe gab den Gladbeckerinnen einige Tipps. „Es hat mega Spaß gemacht“, so die Overländers auf Facebook.

Das Team Overländer möchte in der Saison 2017 die vergangene Runde toppen. Im vergangenen Jahr war es bereits sehr erfolgreich gewesen. Zur Erinnerung: In 2016 feierten die Zwillingsschwestern immerhin zwei Turniersiege. Zunächst waren die Aktiven des TV Gladbeck beim A-Cup in Duisburg erfolgreich gewesen und später hatten sie sich noch erfolgreich bei den Beach Days in Wolfsburg in Szene gesetzt.

Team Overländer verpasst Finale der „Westdeutschen“

Im vergangenen Juni qualifizierten sich die Overländers zudem in Dresden beim Smart Beach Cup, einem Turnier der höchsten deutschen Turnierserie, für das Hauptfeld. Am Ende landeten sie in Elbflorenz auf dem 13. Platz. Ende August 2016, zum Abschluss der Saison, verpassten sie schließlich bei den Westdeutschen Meisterschaften nur denkbar knapp das Finale und belegten bei den Titelkämpfen auf Landesebene letztlich den dritten Rang.

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