Handball

Krönung erzielt sein 1000. Ligator für den VfL Gladbeck

Er trifft und trifft und trifft: Max Krönung erzielte gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof zwölf Treffer. Tor Nummer zehn war sein 1000. für die Rot-Weißen.

Er trifft und trifft und trifft: Max Krönung erzielte gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof zwölf Treffer. Tor Nummer zehn war sein 1000. für die Rot-Weißen.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Max Krönung hat für den VfL Gladbeck sein 1000. Ligator erzielt. Mit der WAZ sprach der Kapitän der Oberliga-Handballer auch kurz über seine Zukunft.

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Er ist nun der dritte Spieler des VfL Gladbeck im Klub der 1000er: Max Krönung hat in der Partie gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof sein 1000. Ligator für die Rot-Weißen erzielt. Mehr Treffer haben lediglich Timo Marcinowski (1533) und Thorben Mollenhauer (1309) markiert.

Nein, der Kapitän des VfL hatte in der Begegnung mit Augustdorf nicht darauf spekuliert, zum 1000. Male einzunetzen. „Um ehrlich zu sein“, so Krönung, „wusste ich gar nicht, wie viele Tore ich bisher exakt gemacht habe. Ich wusste nur, dass ich kurz vor den 1000 war.“

Top-Torschütze in der Dritten Liga und in der Oberliga

990-mal war Max Krönung, seit er anno 2012 von den Sportfreunden Hamborn an die Schützenstraße nach Gladbeck gewechselt ist, bislang für den VfL in der Dritten Liga und der Oberliga Westfalen erfolgreich gewesen. In dieser Zeit war er stets der Haupttorschütze der Rot-Weißen und immer auch einer der Top-Torschützen in der jeweiligen Spielklasse - abgesehen nur von der vergangenen Saison, als Krönung infolge eines Kreuzbandrisses eine lange Zwangspause einlegen musste.

„Inzwischen“, sagte Sven Deffte, der Trainer der Gladbecker, „ist Max wieder der, der er vor der Verletzung war.“ Er sei froh, so der Übungsleiter weiter, Krönung im Team zu haben.

Kapitän Krönung dürfte beim VfL an Bord bleiben

Und er wird ihn wohl auch zukünftig im Team haben. Denn auch wenn noch nichts endgültig entschieden ist, dürfte der Kapitän über die Saison hinaus an Bord bleiben. „Nach aktuellem Stand braucht sich hier niemand zu sorgen“, betonte Krönung, „ich habe einen sehr aufwendigen Job und es sind von meinem Arbeitsplatz zur Riesener-Halle nur zehn Minuten und von meinem Zuhause eine Viertelstunde.“

Ein weiteres gutes Argument: Max Krönung hat sichtlich Spaß, beim VfL zu spielen. Die Mannschaft ist eine verschworene Einheit, die gleichermaßen lustig wie leistungsbereit ist.

An Marcinowskis 1533 Tore denkt Krönung nicht

An die 1533 Tore, die für Marcinowski zu Buche stehen, denkt Krönung nicht: „Ich spiele so lange, wie meine Knochen mitmachen. Die Gesundheit ist mir wichtiger, als 1500 Treffer erzielt zu haben.“

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