Andreas Hövel musste überhaupt nicht nachdenken, als er gefragt wurde, ob er bei diesem Spiel mitmischen will oder nicht. „Wann kriegt man schon einmal so eine Chance?“ Der 51-Jährige gehört also zur Gladbecker Ü37-Auswahl, die sich am Freitag, 13. September, um 19.04 Uhr an der Hegestraße in Rentfort mit der Schalker Traditionsmannschaft misst. Angst vor große Namen hat Hövel nicht. Er sagt: „Ich würde am liebsten gegen Gerald Asamoah spielen.“
Der Kader der Stadtauswahl besteht aus 19 mehr oder weniger alten Haudegen. Wackeraner stehen im Aufgebot, FCer, Schwarz-Blaue, Zweckeler, Ellinghorster, Preußen und so weiter und so fort. Zusammengestellt hat das Team Daniel Griese. Zwei Trainingseinheiten hat es bestritten, um sich auf das Schalke-Spiel, das aus Anlass des 100. Geburtstags der Stadt Gladbeck stattfindet, vorzubereiten. Wie war das, mal wieder Übungseinheiten zu absolvieren? Andreas Hövel, der von allen nur Löffel gerufen wird, lacht. „Anstrengend“, antwortet er schließlich, „ich bin das ja nicht mehr gewohnt.“


