Handball Landesliga

Gladbeck II gegen Brambauer: unerfahren trifft auf abgezockt

Younes El Aidi gehört zu den jungen Spielern im Aufgebot des VfL Gladbeck II. Noch darf er auch in der A-Jugend ran.

Younes El Aidi gehört zu den jungen Spielern im Aufgebot des VfL Gladbeck II. Noch darf er auch in der A-Jugend ran.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Das eine Team ist unerfahren, das andere abgezockt. Das ist die Ausgangslage vor dem Spiel zwischen dem VfL Gladbeck II und dem VfL Brambauer.

Der VfL Gladbeck II empfängt in der Handball-Landesliga den VfL Brambauer. Man könnte auch sagen: unerfahren trifft auf abgezockt.

Ausgang offen, das jedenfalls glaubt Martin Blißenbach. „Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, sagt der Trainer der Gastgeber vor der Partie, die am Sonntag, 15. Dezember, um 16 Uhr über die Bühne geht. Das Team aus Lünen bezeichnet er als „abgezockte, gestandene Landesliga-Mannschaft“.

Im Kader des VfL Brambauer steht Ex-Oberligaspieler Sebastian Pohl

Tatsächlich stehen im Aufgebot des VfL aus Brambauer etliche routinierte Akteure. Besonders erwähnenswert ist sicherlich Sebastian Pohl, der viele Jahre für den HC Tura Bergkamen aktiv war und danach für SuS Oberaden in der Verbandsliga.

Auf der anderen Seite der Platte steht am Sonntag an der Schützenstraße der VfL, der es mit vielen jungen Spielern versucht. Und die erlauben sich immer mal wieder Fehler, die sich junge Spieler nun einmal erlauben. „Wir waren zuletzt gegen Rauxel lange Zeit zu ungestüm“, sagt Blißenbach.

Zuletzt hat der VfL Gladbeck II zu ungestüm gespielt

Eigentlich verfüge sein Kader über die handballerische Klasse, um einen Gegner wie den Tabellenletzten auseinander zu spielen. Doch das Team sei nicht geduldig gewesen und habe seine Angriffe zu schnell abgeschlossen. Immerhin: Als es darauf ankam, besann sich der VfL II seiner Qualitäten und gewann noch den Vergleich in Castrop.

„Die Jungs haben gezeigt, dass sie es können“, so Blißenbach. Er hofft, dass die Punkte in Gladbeck bleiben: „Dann können wir ganz beruhigt in das nächste Jahr gehen.“

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