U18-Kanu-WM

Für den Gladbecker Tim Bremer ist nach der WM vor der EM

Die Bronzemedaille sicherte sich bei der U18-WM in Italien im Mannschaftsrennen die deutsche Auswahl mit dem Gladbecker Tim Bremer (oben, 2. von rechts).

Die Bronzemedaille sicherte sich bei der U18-WM in Italien im Mannschaftsrennen die deutsche Auswahl mit dem Gladbecker Tim Bremer (oben, 2. von rechts).

Foto: Thorsten Bremer/Kanu-Freunde Wiking Gladbeck

Ivrea/Italien.   Bronze im Mannschaftsrennen holte bei der U18-Kanu-WM die deutsche Auswahl mit Tim Bremer (Gladbeck). Auf ihn wartet nun das nächste Topereignis.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Für Tim Bremer von den Kanu-Freunden Wiking ist nach der U18-WM vor der U18-EM. Sein allererster internationaler Einsatz für den Deutschen Kanu-Verband verlief erfolgreich. Der Gladbecker gewann bei der U18-WM in Ivrea/Italien mit seinen Partnern Maxi Dilli und Joshua Dietz (beide Bad Kreuznach) im Mannschaftsrennen die Bronzemedaille. Im Einzelwettbewerb landete Bremer auf Rang 17.

Darauf hatte das Mitglied der Kanu-Freunde, das die WAZ-Leser anno 2016 zum Gladbecker Sportler des Jahres gewählt hatten, lange warten müssen. Ein Start für Deutschland. Zwar hatte sich das Talent bereits im vergangenen Jahr für die deutsche U18-Nationalmannschaft im Kanu-Slalom qualifizieren können, eine Schulteroperation verhinderte jedoch Bremers vorgesehene Starts bei der Welt- und Europameisterschaft. Er kämpfte sich aber wieder heran.

Tim Bremer qualifiziert sich direkt für das WM-Halbfinale

Der Lohn: die Teilnahme an der U18 und U23-Weltmeisterschaften im Kanuslalom in Ivrea auf der Dora Baltea. Und gleich im ersten Wettkampf ging es in den Mannschaftsrennen um Edelmetall. Mit Erfolg. Hinter den Teams aus Frankreich und Tschechien landete das deutsche Team mit Bremer, Dilli und Dietz auf dem dritten Rang.

Danach ging es für das Talent aus Gladbeck mit dem Einzel-Wettbewerb weiter. In dem mit über 80 Teilnehmern größten Starterfeld dieser Weltmeisterschaft qualifizierte Tim Bremer sich in seinem Qualifikationslauf ungeachtet einiger kleinerer Fahrfehler direkt für das Halbfinale der besten 40.

Bremer landet in der Endabrechnung auf Platz 17

Für das Halbfinale wurde die ohnehin schon sehr schwierige Strecke noch einmal verschärft. Nun galt es, sich für das Finale der besten Zehn zu qualifizieren. Bremer startete vielversprechend, doch dann führten ein Fahrfehler und eine Torstabberührung, welche mit zwei Strafsekunden bestraft wird, dazu, dass er das Finale um circa drei Sekunden verpasste. In der Endabrechnung landete er schließlich auf dem 17. Platz.

Der nächste internationale Einsatz lässt nicht lange auf sich warten. In drei Wochen werden nämlich im Bratislava die U18-Europameisterschaften ausgetragen - Tim Bremer steht wie in Italien im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Ein Vorbereitungswettkampf in der slowakischen Hauptstadt findet an diesem Wochenende statt. Bremer will noch einmal angreifen und vor allem im Einzelwettbewerb ein besseres Ergebnis erreichen - jetzt und in drei Wochen, versteht sich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben