Handball

Frauen des VfL Gladbeck verlieren ihre weiße Weste

Marlene Keyser war mit 6/2 Treffern einmal mehr die erfolgreichste Spielerin des VfL Gladbeck. Die Rot-Weißen mussten jedoch erstmals in dieser Saison Federn lassen, das Spiel gegen Dülmen endete 31:31.

Marlene Keyser war mit 6/2 Treffern einmal mehr die erfolgreichste Spielerin des VfL Gladbeck. Die Rot-Weißen mussten jedoch erstmals in dieser Saison Federn lassen, das Spiel gegen Dülmen endete 31:31.

Foto: Mengedoht

Gladbeck.   Die Handballfrauen des VfL Gladbeck haben ihre weiße Weste verloren. Dabei hatten sie gegen Dülmen 60 Sekunden vor Schluss mit 31:29 geführt.

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Kleiner Dämpfer für die Handballfrauen des VfL Gladbeck: Im Spitzenspiel der Kreisliga gegen den Tabellendritten TV Dülmen mussten die Rot-Weißen den ersten Punktverlust hinnehmen. In der Riesener-Halle kam die Mannschaft von Trainer Klaus Förster nicht über ein 31:31 (15:15) hinaus.

„Eigentlich“, so der Coach des VfL, „waren wir gewarnt, hatten die Gäste doch eine Woche zuvor beim Tabellenzweiten VfL Bochum deutlich gewonnen.“ Und tatsächlich entwickelte sich ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten.

31:29-Führung reicht dem VfL Gladbeck nicht zum Sieg

In der ersten Hälfte lagen die Gladbeckerinnen zwar zumeist leicht in Führung. Doch die Münsterländerinnen blieben dran. Die Folge: Zur Halbzeit hieß es 15:15. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der VfL mehr und mehr ab. „Als wir nach 48 Spielminuten mit sechs Toren vorne lagen (26:20, d. Red.), schien das Spiel entschieden zu sein“, so Förster.

Doch da hatte der VfL die Rechnung ohne den TV Dülmen gemacht. Der Gast kämpfte sich nämlich wieder Tor um Tor heran. Das gelang auch deshalb, weil sich auf Seiten des Gastgebers Unsicherheiten einschlichen. Fünf Minuten vor Spielende stand es 28:28, die Partie drohte sogar zu kippen. Die Förster-Sieben hielt dagegen und lag 60 Sekunden vor dem Ende wieder mit 31:29 vorne. Dülmen verkürzte auf 30:31. Jetzt galt es, „nur“ noch die letzten 20 Sekunden herunterzuspielen. Was dann geschah, fasste der VfL-Trainer folgendermaßen zusammen. „Fünf Sekunden vor dem Abpfiff stibitzte eine Dülmenerin den Ball. Gegenstoß, langer Pass, Tor, Abpfiff, Unentschieden.“

VfL-Trainer Förster macht seinem Team keinen Vorwurf

Förster ging mit seinem Team nicht hart ins Gericht: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Einstellung stimmte, es wurde gekämpft bis zum Ende. Und sicherlich hat uns mehrfach auch bei den zahlreichen Pfostentreffern das nötige Wurfglück gefehlt. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, da kommen eben solche Schwankungen vor.“ Es sei nichts Wesentliches passiert. Der VfL sei immer noch Tabellenführer und habe mit jetzt einem Verlustpunkt nach wie vor alle Möglichkeiten in der Hand.

Fakt ist aber auch: Der Vorsprung der Gladbeckerinnen vor dem Tabellenzweiten SG Linden-Dahlhausen aus Bochum beträgt nun nur noch einen Zähler.

Für den VfL Gladbeck spielten Marlene Keyser (6/2), Annika Franz, Tabea Dusza (je 5), Lena König (4/1), Sina Kuhlmann, Tizia Appelt (je 3), Ivonne Brockmann, Annika Kirsten (je 2), Nicola Staniaszek (1), Kathrin Worecki und im Tor Pauline Langanke

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