Handball

Frauen des VfL Gladbeck erobern die Tabellenführung zurück

Antonia Buddenborg steuerte vier Treffer zum Sieg des VfL Gladbeck in Recklinghausen bei.

Antonia Buddenborg steuerte vier Treffer zum Sieg des VfL Gladbeck in Recklinghausen bei.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Recklinghausen/Gladbeck.  Die Frauen des VfL Gladbeck haben in der Bezirksliga die Tabellenführung zurückerobert. Wer im Spitzenspiel das entscheidende Tor erzielt hat.

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Die Handballfrauen des VfL Gladbeck haben die Tabellenspitze in der Bezirksliga zurückerobert. Bei der ETG Recklinghausen setzten sich die Rot-Weißen in einem hochdramatischen Spiel mit 28:27 (13:8) erfolgreich in Szene.

Klaus Förster, Trainer des VfL, schlug sofort wieder mahnende Worte an: „Es war ein spannendes Spiel auf gutem Bezirksliga-Niveau. Jetzt gilt es für uns, weiter wachsam zu sein. Es hat sich gezeigt, dass die Leistungsdichte in dieser Liga eng beisammen liegt und jeder jeden schlagen kann.“ In zwei Wochen geht es für die Gladbeckerinnen mit einem Heimspiel gegen den starken TuS Scharnhorst weiter.

VfL Gladbeck geht mit fünf Toren Vorsprung in die Halbzeitpause

In Recklinghausen schenkten sich die beiden Topteams nichts. „Besonders bemüht waren wir“, so Förster, „das Zusammenspiel zwischen Rückraum und der starken Kreisläuferin zu unterbinden, was in der ersten Hälfte auch recht gut gelang.“ Die Gladbecker Deckung stand souverän, im Angriff spulte das Team sein gewohntes Programm ab. Mit fünf Toren Vorsprung ging der VfL in die Halbzeitpause.

Entschieden war aber noch nichts. Die erfahrenen und abgezockten Gastgeberinnen nutzten mehrmals eine durch 2-Minuten-Strafen bedingte Unterzahl der Rot-Weißen geradezu gnadenlos aus. Elf Minuten vor Schluss war die ETG bis auf ein Tor herangerückt (20:21). Eine Auszeit von Förster brachte wieder etwas Ruhe in das Spiel der Gäste.

Annika Kirsten erzielt in Unterzahl für den VfL Gladbeck das 28:26

Sie konnten sich auf drei (23:20) und sogar auf vier Tore (26:22, 56. Minute) absetzen. Aber Recklinghausen kam zwei Minuten vor dem Ende in Überzahl auf 26:27 heran. Das 28:26 für den VfL durch Annika Kirsten (in Unterzahl!) entschied schließlich das Spitzenspiel. Dass der ETG zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff wieder auf ein Tor verkürzen konnte, war nur noch Ergebniskosmetik.

VfL Gladbeck: König, Keyser (je 5/1), Kuhlmann, Buddenborg (je 4), Appelt (4/1), Dusza (3), Kirsten (2), Larisch (1), Strotherm, Franz, Kohlstadt, Birmes und im Tor Langanke

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