Frauenhandball Bezirksliga

Dramatischer Sieg: VfL Gladbeck steht weiter ganz oben

Durchgesetzt: Antonia Buddenborg steuerte zwei Tore zum Gladbecker Erfolg im Spitzenspiel gegen Wanne bei.

Durchgesetzt: Antonia Buddenborg steuerte zwei Tore zum Gladbecker Erfolg im Spitzenspiel gegen Wanne bei.

Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.  Die Aufsteigerinnen gewinnen gegen den TV Wanne. Nach dem 26:25-Heimsieg wartet direkt das nächste Spitzenspiel auf das Team von Klaus Förster.

Viel mehr Dramatik geht auch in einem echten Spitzenspiel nicht – und viel mehr Jubel auch nicht. Der war riesig bei den Handballerinnen des VfL Gladbeck: Das Team von Klaus Förster steht nach dem 26:25 über den TV Wanne auf dem geteilten Spitzenplatz nach einem mehr als packenden Spiel.

Mit den Wannerinnen (vorher 8:2) Punkte hatte der VfL besonders in der Defensive Probleme. „Wir hatten einige Abstimmungsschwierigkeiten, Wanne hat zu leichte Tore machen können“, ärgerte sich Förster. „Wir konnten die Schwächen aber mit Kampf um Leidenschaft ausgleichen.“

Absetzen konnte sich so keins der beiden Teams. Von 0:2 ging es auf 4:3, auf 7:9, auf 11:10, auf 12:11 zur Pause. Vom 20:20 zog Wanne dann Mitte der zweiten Halbzeit auf 20:23 davon, da waren noch etwas mehr als zehn Minuten zu spielen – den Gladbeckerinnen drohte die dritte Niederlage, sie hatten aber noch ein Ass in der Hinterhand.

Taktischer Kniff sorgt für die Wende für den VfL Gladbeck

„Wir haben die beiden Hauptakteurinnen in Manndeckung genommen“, erklärte Förster, wie seine Mannschaft das Spiel nochmal drehte – das Mittel war nämlich erfolgreich.

Fünf Tore in Serie machte sein Team zum 25:23, doch auch Wanne gab sich nicht so leicht geschlagen und glich abermals zum 26:25 aus – eine Minute und 15 Sekunden waren da noch zu spielen.

Gladbeck spielte seinen letzten Angriff durch Lena König erfolgreich, Wanne bekam den Ball nochmal, aber Torhüterin Pauline Langanke parierte den letzten Wurf, der Abpraller landete bei den Roten – die unmittelbar danach von der Schlusssirene erlöst wurden.

Sonntag steigt das Duell der beiden punktbesten Mannschaften

„Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Akteurin an ihre Leistungsgrenze gehen musste“, so Förster, der sein Team jetzt auf das nächste Topspiel vorbereiten muss: Sonntag geht es zur ETG Recklinghausen (ebenfalls 10:4 Punkte).

Es spielten: Marlene Keyser (7), Sina Kuhlmann, Lena König (je 5), Annika Franz, Antonia Buddenborg, Tabea Dusza (je 2), Anna Larisch, Annika Kirsten, Tizia Appelt (je 1), Lilian Strotherm, Sonja Kohlstadt und im Tor Pauline Langanke.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben