Handball Oberliga

Darum freut sich der VfL Gladbeck auf Spitzenreiter Hamm

Dustin Dalian kehrt, nachdem er zuletzt in Rödinghausen fehlte, für den VfL Gladbeck im Spiel gegen Tabellenführer ASV Hamm-Westfalen II auf die Platt zurück.

Dustin Dalian kehrt, nachdem er zuletzt in Rödinghausen fehlte, für den VfL Gladbeck im Spiel gegen Tabellenführer ASV Hamm-Westfalen II auf die Platt zurück.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Handballer des VfL Gladbeck empfangen Oberliga-Spitzenreiter ASV Hamm-Westfalen II. Warum sich die Rot-Weißen auf diesen Vergleich freuen.

So hat jeder seine eigenen Probleme. Der ASV Hamm-Westfalen II, unangefochtener Spitzenreiter der Handball-Oberliga, gab vor dem Spiel beim VfL Gladbeck bekannt, dass er zukünftig ohne Trainer Christian Feldmann plant. In Dirk Schmidtmeier, aktuell noch beim Tabellenzweiten SF Loxten tätig, präsentierte der ASV bereits den Feldmann-Nachfolger für die neue Saison.

VfL Gladbeck freut sich auf das Kräftemessen mit Hamm II

Wird sich diese überraschende Entwicklung auf die Hammer Mannschaft auswirken, die am Samstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr in der Riesener-Halle gegen den VfL Gladbeck antritt? „Das glaube ich nicht“, sagt VfL-Trainer Sven Deffte. Seine Begründung? „Die älteren ASV-Spieler haben schon alles erlebt und die jüngeren schielen doch in Richtung erste Mannschaft.“

In Gladbeck freuen sie sich auf das Kräftemessen mit dem verlustpunktfreien Tabellenführer. „Wir“, betont Sven Deffte, „haben in diesem Spiel überhaupt keinen Druck. Sollten wir verlieren, sind wir weiterhin Vierter oder Fünfter, sollten wir gewinnen, haben wir den Spitzenreiter geschlagen.“

VfL Gladbeck möchte den Tabellenführer nicht nur ärgern

Über den Gast sagt Sven Deffte nur Gutes: „Das Team ist, auch wenn Loxten nicht weit hinten dran ist, das spielerisch stärkste in der Oberliga, es steht zurecht da oben. Personell sind die Hammer auf allen Positionen doppelt gut besetzt.“ Der ASV spiele mit erfahrenen Akteuren, aber auch mit vielen Talenten. Dreh- und Angelpunkt ist laut Sven Deffte der ehemalige Ferndorfer Mittelmann Michel Sorg. „Er versteht es“, so der VfL-Coach, „seine Nebenleute, aber auch sich selbst immer wieder gut in Szene zu setzen.“

Ungeachtet dessen wollen Sven Deffte und seine Mannschaft den Tabellenführer natürlich ärgern und ihm auch den oder die ersten Zähler abknöpfen. Was ist dafür zu tun? „Wir müssen“, sagt Sven Deffte, „vor allem eine kompakte Abwehr stellen und den Hammern wenig Gegenstoßtore erlauben. Sollte uns das gelingen, haben wir vielleicht eine Chance.“

VfL Gladbeck muss weiterhin auf Torwart Sebastian Büttner verzichten

Personell kann Deffte, anders noch als in der Vorwoche beim 28:22-Erfolg über den CVJM Rödinghausen, fast mit seiner besten Besetzung planen. Ausfallen wird - von den Langzeitverletzten abgesehen - lediglich Torwart Sebastian Büttner. Abzuwarten bleibt allerdings, wie lange die Kraft bei den zuletzt Angeschlagenen reichen wird.

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