Anlässlich der Ehrung der Sportler des Jahres („Gladbecks Beste“) waren am 14. Februar unter anderem Viktor Dziabel und Frank Förster zu Gast in der WAZ-Redaktion. Der Übungsleiter der Handball-D-Mädchen und der Verantwortliche im Stadtsportverband für den Sportabzeichen-Wettbewerb kamen nach der Preisverleihung ins Gespräch. Eine Unterhaltung mit sportlichen Folgen.
Kürzlich nämlich schauten das Team des VfL Gladbeck und sein Coach im Wittringer Stadion vorbei, um die Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen abzulegen. „Dies ist“, betont Dziabel, „tatsächlich aus der letzten Sportlerehrung entstanden, da dort das Team der ehrenamtlichen Sportabzeichenabnehmer zugegen war und wir damals darüber gesprochen haben, dass ich mit meiner Mannschaft auch mal daran teilnehme.“
Nachwuchs schaut bei Frank Förster im Stadion vorbei

Gesagt, getan. Obwohl die Handballsaison beendet ist, wollten die jungen Gladbeckerinnen weiter aktiv bleiben. Dziabel erinnerte sich wieder an die Gladbecks-Beste-Veranstaltung in der WAZ-Redaktion und stattete kurzerhand mit „seinen“ Mädels - 14 an der Zahl - dem Sportabzeichen-Team um Frank Förster einen Besuch in der Vestischen Kampfbahn ab. „Nach der Anmeldung, Klärung letzter Fragen und einer kurzen Aufwärmphase ging es auch schon los“, berichtet der engagierte Trainer.
In den vier Kategorien Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination galt es für die jungen Handballerinnen, sich zu beweisen, um eine Bronze-, Silber- oder sogar Goldmedaille zu erringen. Auf dem Plan standen der Standweitsprung, das Seilchenspringen, ein Sprint über 50 Meter und ein 800-Meter-Lauf. Dziabel: „Außerdem mussten alle noch nebenan ins kühle Nass des Freibades, um ihre Schwimmfähigkeiten nachzuweisen.“
14 VfL-erinnen holen Silber oder sogar Gold
Ergebnis? Die VfL-erinnen Helena Hegemann, Leonie Pflips, Paulina Werth, Maja Baukholt, Lina Egeling, Lia Beier, Lara Egeling, Elisa Breil, Vivien Duckheim, Emily König, Marie Schmidt, Finja Gerritsen, Fabienne Kizyna, Frida Heimann waren ebenso erfolgreich wie ihr Trainer Viktor Dziabel. Sie alle sicherten sich Abzeichen in Silber und Gold.
„Insgesamt“, resümiert Dziabel, „hatten wir einen anstrengenden, aber schönen Nachmittag, welcher auch sehr passend für die Zielsetzung unserer Jugendarbeit war. Eines unserer Ausbildungsziele in der Jugend ist selbstverständlich nicht nur die handballspezifische, sondern eine breite sportliche Ausbildung, weswegen ein solcher Mehrkampf für unsere Mädels eine tolle Herausforderung darstellte.“
Fest steht bereits: Im nächsten Jahr sind die Rot-Weißen um Viktor Dziabel beim Sportabzeichen-Wettbewerb in Wittringen wieder mit von der Partie.


