Für Joel Imasuen, den neuen U23-Stürmer des FC Schalke 04, hätte das erste Saisonspiel von Beginn an etwas ganz Besonderes werden können. Wurde es aber nicht. Der 21-Jährige, im Sommer von der U21 des SV Werder Bremen in den Ruhrpott gewechselt und dann lange wegen einer Innenbandverletzung verletzt raus, hatte im Regionalliga-Nachholspiel gegen die Reserve des 1. FC Köln zwei Top-Chancen.
Gleich zu Beginn der Partie setzte Imasuen einen Schuss an den Außenpfosten. Ein paar Minuten später scheiterte er mit einer Riesen-Möglichkeit vor Kölns Torwart Mikolaj Marutzki, der einen abgewehrten Ball mit einer wahren Willensleistung gerade noch von der Torlinie kratzen konnte. In den Zweikämpfen rieb sich Imasuen gegen die kompromisslosen FC-Defensivleute Niklas Hoffmann sowie Assad Kotya Fofana regelrecht auf.
Fimpel: „Imasuen hatte einen schweren Stand gegen Köln“
„Joel Imasuen hatte einen schweren Stand gegen Köln“, befand Schalkes U23-Trainer Jakob Fimpel und ging ins Detail: „Joel hatte viele Mann-gegen-Mann-Duelle. Die Kölner waren körperlich brutal. Joel hat seine zwei Situationen im Spiel gehabt. Leider waren sie nicht von Erfolg gekrönt.“ Nach 45 Minuten war die Schicht für den Offensivmann beendet. Zuvor hatte der gebürtige Amerikaner Imasuen gegen Westfalia Rhynern (1:1), Bergisch Gladbach (5:1) und VfL Bochum U21 (2:0) jeweils Jokereinsätze in Schalkes Regionalliga-Team.


