Der Traum von der Pokal-Sensation im Preußenstadion hatte sich für die SSV Buer schnell erledigt – der Gelsenkirchener Sechstligist begann beim Drittligisten Preußen Münster zwar mutig, kassierte aber schon nach gut neun Minuten das erste Gegentor. Der Endstand war 10:0 (6:0). Die Tore machten Schulz (4), Demirhan (3), Adeh, Varelmann und Kolbe.
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Westfalenpokal: Hier können Sie sich das Spiel nochmal anschauen
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Für Preußen geht es in der nächsten Runde des Krombacher-Westfalenpokals ins Ruhrgebiet: Der Drittligist trifft auf den Sieger des Bochumer Stadtduells zwischen Oberligist TuS Hordel und Regionalligist SG Wattenscheid 09. Der Pokalsieger zieht direkt in den DFB-Pokal ein.
Für die SSV Buer endet die Pokalreise dagegen mit einer deutlichen Niederlage, aber auch einem unvergesslichen Abend: Aus organisatorischen Gründen hatten die beiden Vereine das Heimrecht getauscht und nicht in Gelsenkirchen, sondern in Münster gespielt – 3957 Fans kamen, sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse und feierten dann auch reichlich Preußen-Tore.
Vielleicht wäre alles anders gelaufen, hätte Marius Heck in der vierten Minute den Ball unter Kontrolle bekommen: Nach einem Ballgewinn schaltete Tolgay Mutluer schnell um und spielte nach vorne, über zwei Stationen kam Heck an der Strafraumkante an den Ball, schaffte aber keinen Abschluss. Dass die Bueraner gut starteten, war schnell erledigt.
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Marvin Schulz verwandelte in der 10. Minute eine Flanke von Varelmann, bis zur 22. Minute erhöhte Schulz mit einem lupenreinen Hattrick auf 4:0. Nachdem die Preußen in der ersten Runde bei Oberligist Vreden „nur“ 3:0 gewonnen hatten, spielten sie die drei Klassen Unterschied gegen Westfalenligist Buer voll aus. Das zehnte Tor machte Luis Kolbe in der 83. Minute durch einen schönen Schuss aus mehr als 20 Metern. Buer hatte durch Mustafa Gürnipar danach immerhin noch einen Abschluss aufs Tor, der aber direkt bei Preußen-Keeper Harsmann landete.

phil / fanü




