Raphael Wilder, der Headcoach der Basketballer des FC Schalke 04, hatte in den vergangenen Tagen allen Grund zum Strahlen. Die Eindrücke, die er im Testspiel beim belgischen Erstligisten Belfius Mons-Hainaut gewonnen hat, stimmen ihn trotz der 54:77-Niederlage zuversichtlich im Hinblick auf die am 21. September mit dem Heimspiel gegen Nürnberg beginnende Saison in der 2. Bundesliga Pro A. Und noch viel größer war seine Zufriedenheit, als er am Sonntag den nach Schalke zurückgekehrten Courtney Belger am Düsseldorfer Flughafen wieder in die Arme schließen durfte.
„Es ist bekannt, dass Courtney und ich ein besonderes Trainer-Spieler-Verhältnis haben“, sagt Schalkes Trainer. „Es verging seit seinem Abschied kein Tag, an dem wir keinen Kontakt hatten. Als ich dann in den ersten Testspielen festgestellt habe, dass uns eigentlich ein weiterer Aufbauspieler besser zu Gesicht stehen würde als ein reiner Flügelspieler, habe ich offen mit Courtney darüber gesprochen. Ich wusste ja um seine Situation und er wusste auch um unsere Situation.“


