Er gilt als Hoffnungsträger in der Offensive des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04: Benito Raman, der von Fortuna Düsseldorf gekommen ist. Im Interview mit dem Schalker Kreisel erzählt der Belgier Sportliches und auch Privates. Deshalb wird unter anderem bekannt, dass sein Start bei den Königsblauen nicht wirklich optimal verlaufen ist. „Das war komplizierter als gedacht“, sagt der 24-Jährige. „Als Neuling im Team musste ich singen und war nervöser als in all meinen Duellen auf dem Feld.“

Und was hat er gesungen? „Ich habe es mit einem flämischen Lied aus meiner Heimat probiert“, sagt er. „Das war nicht so clever. Weil keiner das Stück kannte, haben mich die Jungs mit Songwünschen bombardiert.“ Schon eher ist da bekannt, dass Benito Raman einen Spitznamen hat, nämlich den der schnellsten Maus von Mexiko. „Vor fünf Jahren hat man mich in Gent wegen meiner Sprints Speedy Gonzales getauft“, erzählt er – auf Englisch, weil er sich mit der deutschen Sprache noch nicht so sicher fühlt und gemeinsam mit Rabbi Matondo und Ozan Kabak daran arbeit, diese gut und flüssig zu sprechen. „Seitdem begleitet mich der Spitzname. In Düsseldorf hat ein Fanklub sogar eine entsprechende Fahne gebastelt. Nun hoffe ich, dass auch die Schalker die mexikanische Rennmaus in mir erkennen werden.“