Die U-23-Fußballer des FC Schalke 04 bleiben in dieser Regionalliga-Saison ungeschlagen. Aber anders als nach dem 1:1 eine Woche zuvor gegen den SV Lippstadt 08 wertete Trainer Torsten Fröhling den Punkt beim Bonner SC am Samstag als Gewinn. „Wir können zum Schluss glücklich sein, dass wir hier nicht bitter bestraft worden sind“, sagte er nach dem 0:0.
Eigentlich hätte sich Torsten Fröhling auch in einem Kämmerchen des Sportparks Nord mit seinem Bonner Gegenüber Thorsten Nehrbauer treffen können, und das Trainer-Duo hätte sich gegenseitig bemitleiden können. Es war nämlich überhaupt kein typisches 0:0-Spiel, beide Mannschaften hatten die eine oder andere ausgezeichnete Möglichkeit. „Das ist das Salz in der Suppe“, sagte der 41-jährige BSC-Trainer. „Machst du die 100-Prozentigen, ist alles gut. Wenn du sie nicht machst, sind alle ein bisschen bedröppelt.“ Und nach der Schlussphase hätte Thorsten Nehrbauer, der gebürtige Bonner, durchaus für sich beanspruchen können, der bedröppeltere der beiden Fußball-Lehrer zu sein.


