Wie es sein wird, wenn er in der kommenden Woche die Kisten mit all den Erinnerungen aus seinem Büro nach Hause schleppt: Er weiß es nicht. Bilder an den Wänden, Fotos mit langjährigen Weggefährten, persönliche Geschenke: In mehr als 28 Jahren auf Schalke ist allerhand zusammen gekommen. Bodo Menze (66) hat alles fein säuberlich gesammelt, und nun ist es an der Zeit, diese Erinnerungen in Kisten zu verpacken. Denn zum Ende des Monats räumt Bodo Menze sein Büro in der dritten Etage der Schalker Geschäftsstelle: Mit ihm, den man zuletzt den Außenminister von Schalke 04 genannt hat, geht ein Stück königsblaue Geschichte.
Seit dem 1. Dezember vergangenen Jahres ist Bodo Menze offiziell bereits Rentner, nun, mit 66 Jahren, hält er es für die Zeit, zu gehen. „Wenn du in der Lage bist, den Zeitpunkt für deinen beruflichen Abschied mit zu bestimmen, dann solltest du es auch tun”, sagt er beim letzten Besuch der WAZ in seinem Büro auf Schalke und schiebt nach: „Ich habe zu viele Menschen kennengelernt, ob in den Verbänden oder in den Vereinen, die diesen Absprung nicht geschafft haben.”


